Wasser im Schiff. Das Boot schwimmt, die Crew ist unverletzt. Ruft man jetzt schon über Funk um Hilfe – oder versucht man erst einmal, das Problem selbst zu lösen? Ein RNLI-Statement nach einem aktuellen Einsatz gibt Antworten.

Der Einsatz begann am Sonntagnachmittag, 9. August, vor den Orkney-Inseln. Eine etwa acht Meter lange Segelyacht befand sich nordöstlich von Mull Head an der Ostküste von Orkney Mainland und nahm Wasser auf. Die Crew setzt darauf einen Notruf ab. Um 16 Uhr alarmiert die Shetland Coastguard die freiwilligen Seenotretter der RNLI-Station Kirkwall. Zehn Minuten später läuft das Rettungsboot „Margaret Foster“ aus.
Die Bedingungen sind nicht dramatisch, aber unangenehm: rund 22 Knoten Wind aus West, Schauer und eine raue See mit etwa zwei bis zweieinhalb Metern Wellen beziehungsweise Dünung. Die Sicht ist gut.
Als die Seenotretter die Yacht erreichen, gehen sie längsseits. Zwei Mitglieder der RNLI-Crew wechseln auf das Segelboot über, anschließend wird eine Schleppverbindung hergestellt. Die Yacht wird durch den Shapinsay Sound nach Kirkwall gebracht und liegt gegen 20.25 Uhr sicher in der Marina. Verletzt wird niemand.
Was den Wassereinbruch verursacht hat, wie schnell das Wasser ins Schiff kam oder ob die Yachtcrew bereits versucht hatte, die Ursache zu finden und zu beseitigen, teilte die RNLI nicht mit. Interessant ist deshalb weniger der eigentliche Einsatz als das, was RNLI-Bootsführerpaywq Stewart Ryrie anschließend dazu sagt:

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