Wende im Fall „Bayesian“: War doch die Crew schuld am Unglück?

Staatsanwaltschaft sieht „kein außergewöhnliches Wetterereignis“

Die Geschichte hinter dem Untergang der Yacht „Bayesian“ erlebt gerade eine dramatische Wendung. Italienische Staatsanwälte kommen in ihrer aktuellen Bewertung zu anderen Ursachen als die britischen Unfalluntersucher der MAIB. Was das bedeutet. 

Bayesian
Nach 10 Monaten auf dem Meeresgrund: das Wrack der Bayesian. © Local Team / Facebook

Der Zwischenbericht der Marine Accident Investigation Branch (MAIB) hatte als zentralen Faktor eine begrenzte Stabilitätsreserve der Yacht herausgestellt. Demnach konnte das Schiff unter bestimmten Bedingungen – etwa bei seitlicher Windbelastung und entsprechender Krängung – in einen kritischen Bereich geraten, aus dem es sich nicht mehr selbst aufrichten konnte. Die Untersuchung zielte dabei auf konstruktive und physikalische Parameter wie Gewichtsschwerpunkt, Auftrieb und Krängungsverhalten.

Italien sieht den Fall anders

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