YOOboat: Yacht Systeme per Smartphone steuern

Das Schiff per Handy im Griff

Ein neues Steuersystem aus der Schweiz vernetzt die Bordfunktionen der Yacht mit dem Smartphone, bringt das Internet zuverlässig an Bord und Revierinformationen.

Pressemitteilung

YOOboat

Per YOOboat kann der Skipper die wichtigsten Funktionen seiner Yacht bedienen. © YOOboat

Die Yacht überwachen und steuern – per Smartphone

Warum können Yachten nicht wie Autos sein: Beim Betreten des Schiffes starten Sie mit einem einzigen Fingertippen, wie mit dem Autoschlüssel, alle wichtigen Systeme. Plotter oder Funk, Kühlschrank oder Beleuchtung, Ankerwinsch – alles mit nur einem Knopfdruck einsatzbereit. Doch statt des Autoschlüssels nutzen Sie dafür einfach ihr eigenes Smartphone.

Und noch besser: bereits im Dinghi an Land gefahren, aber die Positionslichter vergessen? Ein Knopfdruck genügt. Vergessen den Kühlschrank anzuschalten? Knopfdruck genügt. Wird das Boot verlassen, können alle unnötigen Verbraucher mit einem Klick abgestellt werden. Stimmt an Bord etwas nicht, meldet die Yacht per SMS auf das Handy des Eigners, dass die z.B. Bilgenpumpe angesprungen ist, das Schiff unbefugt bewegt wird, die Landstromverbindung ausgefallen ist… .

Solche Szenarien sind jetzt Realität mit dem System YOOboat aus der Schweiz. Im Rahmen der »boot 2013« wurde das System erstmals in Kooperation mit BAVARIA MOTORBOATS präsentiert.

Eine Weltneuheit – präsentierte auf der VIRTESS 420 FLY von BAVARIA

YOOboat hatte diese Weltneuheit auf der preisgekrönten BAVARIA VIRTESS 420 FLY (»European Powerboat of the Year«) installiert und Presse und Händlern präsentiert. An Bord können mit dem eigenen Notebook, Tablet oder Smartphone die Systeme der Yacht intuitiv gesteuert werden. Auch zu Hause, im Büro oder unterwegs – der Zustand der wichtigsten Systeme ist jederzeit abrufbar.

Die Yacht meldet sich per SMS, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Und wenn wieder ein Ölwechsel bei den Motoren ansteht oder die Seeventile ausgetauscht werden sollten, geht eine E-Mail beim Eigner und/oder bei Bedarf beim Bootsmann oder Stützpunktleiter ein.

Einfach ist einfach besser

YOOboat

iPad Display mit dem YOOboat System. © YOOboat

YOOboat hat sich zum Ziel gemacht, die Bedienung und den Unterhalt von Yachten massiv zu vereinfachen – ohne dass diese verteuert wird. «Auslöser für das Projekt war eine Untiefe in der Ionischen See, die bis 2,5 m unter Meeresspiegel herauf ragte und auf die wir beinahe aufgelaufen wären.» schmunzelt Martin Dörig, der Entwickler des Systems.

«Wir waren mit einer SO 53 mit 2,3 m Tiefgang bei 2-3 m Welle und bei Scirocco mit 6-8 Bft. unterwegs nach Italien. Die 240 Euro teure, neue Karte auf dem 3500 Euro teuren Plotter an Bord zeigte statt des Flachs 16 m Tiefe an der Stelle. In einer aktuellen Seekarten App auf meinem Smartphone für ein paar Euro war aber die Untiefe verzeichnet und verhinderte das Schlimmste. Später zeigte sich, die App war auf einem neueren Stand, da sie über eine Web-Datenbank gepflegt wurde!»

Es wurde heftig diskutiert auf diesem Törn über den Beinahe-Vorfall. Alle an Bord waren sich einig: Yachten müssen besser vernetzt und einfacher zu bedienen sein. Noch auf See wird das Projekt gestartet. Anfang 2011 steht das Konzept und im März 2012 wird das erste Dutzend Yachten eines großen Vercharterers mit dem System ausgerüstet.

Die Bordsysteme lernen miteinander zu kommunizieren

Das System von YOOboat vernetzt die Bordsysteme über Schnittstellen und nutzt dabei bereits vorhandene Geräte. Das Resultat der Vernetzung: eine einfache Steuerung der Bord- und Entertainmentsysteme und aktuelle Informationen aus dem Internet für die ganze Crew. Auch die Überwachung von Position, Bilge, Landstrom, usw., sowie die Steuerung von Ankerlicht, Heiz- und Kühlgeräten aus der Ferne wurden realisiert.

An Bord digital gespeicherter Content ergänzt Lücken in der Seemannschaft

Besonders geeignet für wenig geübte Crews ist die integrierte Archivfunktion. Borddokumente, Videoanleitungen, Revierinformationen und weitere hilfreiche Dokumente sind in digitaler Form an Bord gespeichert und können von jedem Crewmitglied mit dem eigenen Smartphone oder Tablett angerufen werden. Eine Art »digitale Seemannschaft«, die jederzeit, für alle und überall an Bord verfügbar ist!

Aktive Sicherheit durch Assistenzsysteme

Die mit YOOboat ausgestattete Yacht kann den Skipper darauf hinweisen, wenn die Motoren gestartet werden und das Landstromkabel noch verbunden ist. Durch das Auslösen eines MOB-Alarms können die Entertainment-Systeme ausgeschaltet, die Beleuchtung entsprechend angepasst und eine Meldung (z.B. an den Charterstützpunkt) abgesetzt werden.

Immer verbunden mit »YOOboat.connect«

Basis für die vernetzte Yacht bildet das Produkt »YOOboat.connect«. Das Gerät verbindet die Yacht und die ganze Crew schnell und kostengünstig mit dem Internet. Aber nicht nur das: »YOOboat.connect« übermittelt Positionsmeldungen für Tracking, Geofencing und Alarming. Das digitale Archiv zum Speichern von Content gehört bereits mit zum Lieferumfang.

Das System kann modular erweitert werden z.B. mit einer Webcam oder einem Modul für die Netzwerk-Wiedergabe von digitalem Fernsehen und Radio. Dieses erste Produkt liefert YOOboat an Bootswerften und Händler in ganz Europa ab Q4/2013 zum Preis von 1690 € aus. Die optionale SIM-Card (gültig EU, Schweiz und Türkei, Roamingkosten fallen dabei keine mehr an) wird monatlich ca. 9 € kosten.

Leserkontakt: Hanswerner Moser, Beratung und Verkauf
Pressekontakt: Stefano Rapido, PR und Marketing

Über YOOboat

YOOboat wurde 2010 in der Schweiz durch Martin Dörig und William Schneider gegründet, zählt neun Mitarbeiter in der Schweiz, beschäftigt zwölf Entwickler in der Ukraine und ist stark in der Bootsbaubranche und in der Informatik vernetzt. Die Köpfe von YOOboat blicken auf über 15 Jahre intensiver Erfahrung mit vernetzten Systemen und prozessorientierter Software für Firmen wie z.B. MediaMarkt, Sunrise, Orange, Swisscom, Post, …) in Industrie und Handel zurück.

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6 Kommentare zu „YOOboat: Yacht Systeme per Smartphone steuern“

  1. avatar user sagt:

    Was für ein scheiß. Ganz erhlich das braucht man doch nicht.
    Ein Punkt z.B. “das Landstromkabel ist getrennt, die Batterien sind leer wenn man an Bord kommt”
    Mal davon abgsehn, dass man Akkus an Bord hat und keine Batterien, wovon sollen die leer sein? Es sind doch keine Verbraucher an!
    War klar, dass Bavaria auf soeinen Schrott anspringt.
    Und wie soll mit ein G-Beschläunigunsmesser sagen, ob ich auf Grund gelaufen bin? Da wäre es viel einfacher die Echolotdaten zu Senden und einen Alarm, wenn nur noch 5cm unterm Kiel sind oder so.

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  2. avatar SR-Fan sagt:

    Wenigstens ist es als Pressemitteilung gekennzeichnet …

    VG

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  3. avatar Ulf sagt:

    Der letzte Mist…fehlt nur noch die Sitzheizung in der Plicht und automatischer Einparkvorgang für die Box.

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  4. avatar Klaus sagt:

    Klasse Erfindung! Noch ‘ne Webcam am Boot angebracht und man kann das Ding von zu Hause fahren, und diese Fahrt dann am Bildschirm genießen. Vitual Sailor ist billiger und belegt keine Liegeplätze!

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    • avatar Wilfried sagt:

      ich dachte am Boot ist die Webcam, scheint doch ein reales Boot zu sein und das braucht einen Liegeplatz

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  5. avatar WTF sagt:

    Yacht an Eigner per SMS:
    “22.47h +++ Die Nutten sind schon an Bord. Kühlschrank noch leer. Over +++”

    oder …

    Yacht an Frau des Eigners:
    “4.23h +++ Ladezustand der Batterien: 13%. Ladezustand Ihres Gatten: 2.47 Promille. Bitte abolen. Over +++”

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 20 Daumen runter 3

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