Nach der nächtlichen Havarie ihres Lagoon-42-Katamarans „Stella“ werden vor der marokkanischen Küste zwei Segler gesucht. Der unbemannte Katamaran wurde gefunden sowie eine leere, aufgeblasene Rettungsinsel. In unmittelbarer Nähe gab es einen Orca-Angriff auf eine deutsche Yacht.

Der Alarm ging in der Nacht zum 25. Mai gegen 02:15 Uhr beim marokkanischen „Centre national de coordination et de sauvetage maritime“ ein. Gemeldet worden seien „Schwierigkeiten“ an Bord des Katamarans vor Tanger im Bereich der Straße von Gibraltar. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das marokkanische Seenotrettungszentrum MRCC berichtet, fanden Suchkräfte die Lagoon 42 „Stella“ wenig später sowie eine ausgelöste Rettungsinsel – beide jedoch verlassen, ohne die zweiköpfige französische Crew. Der Katamaran trieb laut MRCC weiterhin schwimmfähig etwa drei Seemeilen vor der Küste und wurde anschließend in den Hafen von Asilah südlich von Tanger geschleppt.
Besonders bemerkenswert sind die von AFP veröffentlichten Angaben des Vaters eines der Vermissten.

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