Das 1000 Race ist ins Stocken geraten. Eine neue Flaute lässt die IMOCA kaum vorankommen. Aber insbesondere das Rennen der weiblichen Skipper um Platz drei ist spannend. Wer taktisch besonders aktiv agiert.

Francesca Clapcich fasst die schwierige Nacht nach ihrem Comeback zusammen: „Wieder eine lange Nacht – es weht absolut kein Wind, gar kein Wind. Das macht es kompliziert. Es ist nicht einfach, einfach nur eine Nacht lang herumzutreiben, denn genau das haben wir getan. Aber hoffentlich gibt es heute Vormittag ein wenig Wind und wir kommen wieder in Bewegung.“
Clapcich im Manöver:
Sie habe es geschafft, ein wenig auszuruhen, wobei sie sich darauf verlassen habe, dass ihre Alarme an Bord sie bei Bedarf wecken. Nun versuche sie, die Sache weiterhin positiv zu sehen und das Beste aus einer schwierigen Situation zu machen.
Zuvor war sie nach der Passage des westlichen Wegepunkts die aktivste Skipperin im Feld. Das Feld hatte sich zusammengeschoben. Sam Goodchild segelte an der Spitze kaum 20 Meilen voraus, und Platz 2 bis 5 lagen nur etwa 6 Meilen auseinander. Auf dem Vorwindkurs ergriff sie die Initiative, halste zuerst und wurde plötzlich durch ihre östlichste Position auf Platz 1 geführt.
In solchen Phasen, wenn der nächste Wegepunkt nicht in einer geraden Linie erreicht wird, kann man den Tracker-Berechnungen aber nach wie vor nicht trauen. Es wird fälschlicherweise die direkte Strecke gemessen. Tatsächlich ist der schnellste Weg auf dem Wasser aber durch zahlreiche Halsen und Zickzackkurse vorgegeben.



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