48H Azimut: Sam Goodchild gewinnt souverän mit Macif. Simon mit Verdier Neubau „enttäuscht“.

Die IMOCA Neubauten fliegen, aber siegen noch nicht

Sam Goodchild hat beim Défi Azimut ein nahezu fehlerfreies Rennen abgeliefert. Mit Macif erreichte er als Erster am Samstagmorgen um 6.18 Uhr die Ziellinie vor Lorient. Interessant ist das Ergebnis auch mit Blick auf die jüngsten IMOCA-Neubauten: Sébastien Simon konnte bei der ersten Regatta seines Groupe Dubreuil den Anschluss an die Spitze nicht halten.

Souveräner Sieg ©Jean-Louis Carli

Sam Goodchild hat die 48 Stunden des Défi Azimut gewonnen. Der Brite kontrollierte das Rennen mit Macif Santé Prévoyance praktisch vom Start weg und setzte sich vor Ambrogio Beccaria und Jérémie Beyou durch. Interessant ist das Ergebnis auch mit Blick auf die jüngsten IMOCA-Neubauten: Sébastien Simon konnte bei der ersten Regatta seines neuen Groupe Dubreuil – Air Caraïbes den Anschluss an die Spitze nicht halten. Für die 556 Seemeilen lange Sollstrecke benötigte Goodchild 1 Tag, 14 Stunden, 48 Minuten und 21 Sekunden. Tatsächlich segelte er rund 640 Seemeilen und erreichte dabei einen Schnitt von 16,5 Knoten.

„Ambrogio kam fünf Meilen vor dem Ziel mit einer kleinen Wolke zurück. Das hat mich geärgert, aber auch motiviert.“

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