America’s Cup: Oracle Niederlage nach Taktik Fehler – Muss Kostecki gehen?

"Der Aufgabe nicht gewachsen"

SR Interview mit Roman Hagara und Hans Peter Steinacher (2x Gold im Tornado bei Olympischen Spielen und derzeit mit dem Red Bull Sailing Team bei der Extreme Sailing auf Platz 3) nach ihrer Beurteilung des fünften Rennens. Steinacher meint: “Der John ist dieser Aufgabe einfach nicht gewachsen…Ich würde in seiner Situation meinen Platz freimachen.”

 

Replay des fünften Rennens beim 34. America’s Cup:

 

Der America’s Cup Verteidiger Oracle Team USA steht nach der vierten Niederlage im fünften Rennen gegen Emirates Team New Zealand schwer unter Druck. Nach einem schweren taktischen Missgeschick spielten die Amerikaner ihre eine erlaubte “Gehe-aus-dem-Gefängnis-Karte” und verweigerten das zweite Rennen des Tages. Es geht darum, Zeit zu gewinnen.

Americas Cup

Team New Zealand attackiert im Vorstart von hinten. © Jens Hoyer

Am ersten Ruhetag des 34. America’s Cups hatte sich der typische San Francisco Nebel so ungewöhlich weit über die Stadt gelegt, als hätte ihn Team Eigner Larry Ellison persönlich bestellt, um das Geheimtraining seines Oracle Teams einzuhüllen.

Seine beiden Katamarane rasten Meter um Meter durch die Bucht und zirkelten eine Wende nach der anderen in das von Strömung und Wind aufgewühlte Wasser, um endlich dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Wie können die Neuseeländer ihr Schiff so schnell durch den Wind drehen?

Söldner aus Downunder

Nun scheint das Straftraining gefruchtet zu haben. Der Dunst ist verschwunden, die Golden Gate Bridge seit einigen Tagen mal wieder zu sehen und die unheimlichen Nebelhörner sind den vorsichtig aufmunternden Anfeuerungsrufen der San Francisco Einwohner gewichen. Sie lassen sich zwar mehr und mehr vom Segelspektakel begeistern aber längst noch nicht vom Heimteam mit den Söldnern aus Downunder. Auch das leise Eigengewächs John Kostecki taugt nicht als charismatischer Publikums-Held.

Die Kiwis reißen ihre Bugspitzen hoch und gehen auf den Gegner los. © Jens Hoyer

Die Kiwis reißen ihre Bugspitzen hoch und gehen auf den Gegner los. © Jens Hoyer

Die Bühne scheint bereitet für einen grandiosen Heimsieg, denn Steuermann James Spithill kommt noch schneller aus dem Startblock als zuvor. Schon bei beiden vorausgegangenen Renneröffnungen im dritten und vierten Lauf lag der Australier in Diensten des US-Teams an der ersten Marke knapp vorne. Diesmal ist die Führung noch deutlicher. Haben die US-Ingenieure am Ruhetag den bisher fehlenden Speed gefunden?

Neuseeland Fans wird Angst und Bange

Auch auf dem folgenden High-Speed Kurs mit dem Wind im Rücken aber dem Fahrtwind im Gesicht präsentiert sich das Oracle Team beeindruckend. 42 Knoten (78 km/h) schnell gelingt es Spithill tiefer als der Gegner und damit einen kürzeren Weg zu steuern. Es kann Angst und Bange um das Team New Zealand werden, dem längst der größte Teil der weltweiten Segel Community die Daumen drückt. Der Rückstand wächst auf 200 Meter.

Dann kommt die Rundung des Leetors. Oracle kann sich glücklich schätzen, dass die Neuseeländer ihrer Spur folgen und nicht mit einer zusätzlichen Halse und einer  Rundung der entgegengesetzten Bahnmarke den Druck erhöhen. Sie segeln erst einmal einfach hinterher. Etwas Besseres kann dem führenden Boot bei einem Match Race nicht passieren.

Viel Spritzwasser im Vorstart Duell.  © Jens Hoyer

Viel Spritzwasser im Vorstart Duell. © Jens Hoyer

Aber der einheimische US-Taktiker John Kostecki, der seinem Steuermann Spithill den Weg vorgibt, befiehlt eine schnelle Wende direkt nach dem Passieren des Leetors. Der Speed sinkt in der Wende von gut 40 Knoten in Nullkommanichts auf unter 7 Knoten.

Die Absicht ist klar. Kostecki möchte möglichst schnell die Zone auf der rechten Seite erreichen unter der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz. Unterhalb des natürlichen Hindernisses strömt die Tide nicht so heftig entgegen. Das Boot wird weniger abgebremst.

Der Rückstand schrumpft

Aber auch die Neuseeländer befinden sich noch in dem geschützten trichterförmigen Gebiet unter dem Eiland, obwohl sie nicht sofort wenden sondern die Geschwindigkeit von dem Vorwindkurs auf den neuen Bahnschenkel mitnehmen. Der Rückstand schrumpft auf 60 Meter und er ist aufgebraucht, als die Amerikaner wieder zur linken Seite wechseln.

Neuseeland passiert knapp hinter dem Heck des Titelverteidigers, der nun unverständlich weit in die Strömungszone segelt, während die Kiwis noch geschützt sind. Beim nächsten Aufeinandertreffen liegt das Team aus den kleinen Land Downunder schon 100 Meter vorne. Der Widerstand scheint gebrochen. Oracle wehrt sich nicht mehr. Im Ziel beträgt der Rückstand 1:05 Minuten, so viel wie bisher überhaupt noch nicht in der Rennserie.

Die Fock sei zu groß gewesen, sagt Steuermann Spithill später. Man hätte wechseln sollen. Das soll einer der Gründe sein, warum der US-Kat auf dem Kreuzkurs so wenig konkurrenzfähig ist. Aber das alleine wird es nicht  gewesen sein. Sonst hätte sich Oracle Team USA nach der Niederlage nicht entschieden das zweite Rennen auszusetzen.

Zweites Duell verschoben

Coutts Spithill

Spithill zum Rapport beim Chef Coutts. Sie entscheiden, das zweit Rennen zu vertagen.

James Spithill bespricht auf einem Team Motorboot mit seinem Chef Russell Coutts die Situation unter Vier-Augen. Dann verkündet er dem Wettfahrtleiter die Entscheidung, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, ein Duell zu verschieben.

Diese Karte ist dafür gedacht, durch Materialprobleme nicht gleich zwei Rennen an einem Tag verloren gehen zu lassen. Aber bei Oracle nutzt man die Möglichkeit nun als taktische Auszeit. “Wir müssen uns neu gruppieren und lernen”, sagt Spithill. Wenn nicht jetzt wann dann. Zehn Rennen muss sein Team noch gewinnen nach der Jury-Strafe im Vorfeld. Die Neuseeländer benötigen jetzt nur noch fünf Siege.

“Wir gehen morgen noch einmal raus und arbeiten an einigen Dingen für unser Spiel. Wir können sie schlagen. Das haben wir schon gezeigt.” Ob John Kostecki dabei sein wird, ließ er offen. Eine Arbeitsplatzgarantie hört sich anders an.

Taktiker geopfert?

Der Taktiker erscheint jedenfall bei der Pressekonferenz nicht. Wird er geopfert? Tom Slingsby, der australische Stratege und Olympiasieger in der Laser-Klasse, wurde ausgewählt zuzugeben, dass die frühe Wende ein Fehler war. Nach erstaunlichen Fehlern in vorherigen Rennen und den Reaktionen von Spithill erwarten in San Francisco nur noch wenige, den altgedienten Taktiker am Donnerstag auf seinem Posten zu sehen.

Americas Cup

Vorteil Oracle bei der Annäherung an die Leetonne. © ACEA/Gilles Martin-Raget

Allerdings hat Larry Ellison in der Vergangenheit wenig Glück damit gehabt, wenn er im letzten Moment den Fußballgesetzen folgend sein Team umbesetzte. Das ging beim America’s Cup 2003 in Auckland in die Hose, als er Chris Dickson während der Rennserie einsetzte und auch 2007 als er denselben als Steuermann in der Schlussphase der Regatta abberief.

Kosteckis immerlächelnder neuseeländischer Gegenpart Ray Davies sieht das Ganze dann auch etwas pragmatischer. “Wenn man ein schnelles Schiff hat, sehe ich auch als Taktiker sehr schlau aus.” Ob nun ein Ben Ainslie auf den Katamaran geordert wird? Spithill selber sieht auch seinen Platz nicht gesichert.

Am Wind ein Knoten langsamer

Allerdings wären solche hektischen Umbesetzungen wohl der Anfang vom Ende. Für Oracle geht es nach wie vor eher darum, noch ein paar Knoten Amwindspeed aus dem Schiff zu kitzeln. Auf dem Kreuzkurs des fünften Rennens waren sie gut ein Knoten langsamer als die Neuseeländer. Aber sie absolvierten auf diesem Abschnitt eben auch einen halben Kilometer mehr Strecke. Das kann auf eine geringere Höhe am Wind durch technische Unterlegenheit hindeuten aber eben auch auf taktische Fehler.

Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Amerikaner den beeindruckenden Speed auf dem Halbwind- und Vorwinddkurs mit einem nicht erwarteten Opfer auf dem Amwindkurs erkauft haben. So kann zum Beispiel der Winkel der Rudertragfläche bis kurz vor dem Rennen verstellt werden. Während des Segelns allerdings nicht. Wurde hier ein falscher Mode gewählt?

Im Lager der Verteidiger dürfte jedenfalls das Licht in der Nacht nicht ausgehen. Vielleicht legt sich am Ruhetag auch wieder ein Schleier über die Stadt, der ihre Aktivitäten verbirgt. Einige Geistesblitze wären wohl hilfreich.

34th America’s Cup Standings (first to 9 points wins)

Emirates Team New Zealand  4  (aus 4 Siegen)
ORACLE TEAM USA  -1  (aus 1 Sieg und 2 Strafpunkten)

Der Sieger des 34. America’s Cup muss 9 Punkte erreichen. Das heißt, die Kiwis müssen noch fünfmal gewinnen und ORACLE TEAM USA noch zehnmal, weil dem Team im Vorfeld von der International Jury zwei Punkte abgezogen worden waren.

Race 5 Performance Data

Course: 5 Legs/10.27 nautical miles
Elapsed Time: ETNZ – 22:45, OTUSA – 23:50
Delta: ETNZ +1:05
Total distance sailed: ETNZ – 11.4 NM, OTUSA – 11.5 NM
Average Speed: ETNZ – 30.21 knots (35 mph), OTUSA – 29.17 knots (33 mph)
Top Speed: ETNZ – 46.94 knots (54 mph), OTUSA – 44.93 knots (52 mph)
Windspeed: Average – 20 knots, Peak – 24.1 knots

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Carsten Kemmling

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48 Kommentare zu „America’s Cup: Oracle Niederlage nach Taktik Fehler – Muss Kostecki gehen?“

  1. avatar Christian1968 sagt:

    Carsten, Deine Artikel werden immer besser. Wow !

    Ich drücke wie so viele hier schon seit vielen Wochen den Neuseeländern die Daumen. Aber eins wird immer klarer: Ellison und Coutts haben mit ihrer Vision wirklich neue Horizonte eröffnet.
    Wann gab es bei den Monohulls jemals so spannende Duelle, wann hatte der Verfolger bei einem Rückstand von 200 m jemals die Möglichkeit, doch noch zu gewinnen ?

    Das war mit den alten Bleitransportern praktisch unmöglich und hier ist es immer drin.
    Dafür gebührt den Amis mein Dank.
    Aber dennoch hoffe ich, dass sie kein einziges Rennen mehr gewinnen 😉

    Ahoi

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  2. avatar Heinz sagt:

    Jetzt haben die Amis aber die Hosen gestrichen voll! Wenn das mal kein “Eigentor” war mit der Verweigerung des 2. Rennens, nun ist der Joker im Falle eines wirklichen technischen Problems weg! Aber spielt alles keine Rolle, an welchem Tag der Americas-Cup wieder aus Larrys Klauen zurückgeholt wird.

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  3. avatar Ostnordost sagt:

    Noch vor ein paar Wochen habe ich den foiling AC für eine Sackgasse gehalten.
    Ich habe mich geirrt. Coutts & Dalton haben dem Segeln eine neue Zukunft gegeben.

    Das sind die spannendsten Live-Übertragungen seit dem Stratosphärensprung.

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    • avatar Ostnordost sagt:

      PS: die foling-tack am 1. Leegate war auch ein Crewfehler: der zweite foil war nicht unten.

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      • avatar Wolke sagt:

        Taktik war bei der foiling tack doch ok (Gegner nicht auf die bevorteilte Seite lassen), nur die die Umsetzung, …

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        • avatar Stefan sagt:

          …nein, das war gar nicht okay, denn als führendes Boot zuerst zu wenden ist eher unüblich. Es hätte so Sinn gemacht, wenn TNZ die andere Seite des Gate genommen hätte. Haben sie aber nicht.

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          • avatar Trung sagt:

            Das macht wegen der Strömung schon Sinn. Angenommen Oracle hätte diese Wende nicht gemacht, sondern auf die Wende von NZ gewartet, so hätte NZ mit ihrer Wende gewartet bis Oracle an der Strömungskante vorbei ist und dann gewendet. Oracle hätte dann zwar sofort mitgewendet, aber bestimmt 1 kn Gegenstrom mehr. Diese Taktik hat der gute John ja nicht gerade in der Situation erfunden, sondern sie haben es am Trainingstag zuvor bereits mit dem zweiten Boot ausgiebig getestet und bereits vor dem Rennen entschieden, dass falls dieses Situation eintritt, genau dieses zu geschehen hat.

            Ray Davies Aussage finde ich sehr passend “with a faster boat the tactician looks pretty smart.”

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          • avatar Wilfried sagt:

            man fährt mindestens den halben Vorsprung ab wenn man weiß das der Gegner auf die selbe Seite will. Dann deckt man ab oder der Gegner muss auf die falsche Seite. Wenn man nur lose decken will wendet man gleichzeitig, wäre in diesem Fall aber aufgrund der stärkeren Strömung auf der linken Seite ein Eigentor geworden. Ich versteh auch nicht dass sich alle an der Wende hochziehen. Egal ob der Schlag falsch war- beim ersten kreuzen waren sie noch vorne. ETNZ war einfach viel schneller. Die hatten nach der Luvtonne 1400 m Vorsprung, das resultiert nicht aus einem Fehler der ca 60m gekostet hat.

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  4. avatar Wilfried sagt:

    Gestern war die Geschwindigkeit der Kiwis auf der Kreuz ja in jeder Situation deutlich überlegen. Wenn ich mir die letzten Rennen ins Gedächtnis rufe, frage ich mich am meisten warum die Kiwis im vierten Rennen auf der Kreuz nicht schneller waren. Bei einem Knoten mehr Geschwindigkeit und kürzerer gesegelter Strecke sind doch passing lanes ohne Ende vorhanden.

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    • avatar Stefan sagt:

      …das mit dem höheren Amwindspeed von TNZ würde ich nicht als so universell sehen. Gestern hat sich OR selber nach hinten gesegelt (wieder mal). Das sie langsamer waren lag daran, das sie öfter und länger im Strom gesegelt sind. Da sie einen größeren weg gesegelt sind, daran das sie zweimal fast 90 grad zu Strom auf die falsche Seite Segeln mussten, weil TNZ die bessere Seite gedeckt hat.

      Ich kann aus den bisherigen rennen nicht erkennen, das sich beide Boote in ihrem Speed unterscheiden. Bisher waren Taktik (und hier fast ausschließlich die taktischen Fehler durch OR) und die Kontrolle des Gegners die entscheidenden Kriterien für den Sieg.

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      • avatar Pete sagt:

        Naja im Fernsehen kann ich das auch nur bedingt erkennen, die Rennstatistik sagt aber für das 5. Rennen als Durchschnittsgeschwindigkeit: 22.60kn zu 21.43kn, also über einen Knoten unterschied. Natürlich spielen da zwei unterirdische Wenden und insgesamt eine Wende mehr (8 satt 7 von ETNZ) mit ‘rein, aber ich würde über einen Knoten Unterschied, also etwa 6% schon deutlich nennen. Größer war der Unterschied nur auf dem ersten Raumgang vom Start, da war Oracle im Durchschnitt etwa 4,5kn schneller, was ja auch ziemlich offensichtlich war.

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        • avatar Manfred sagt:

          Die Geschwindigkeit wird hier “über Grund” angegeben. Da entsteht schon mal eine Differenz von 1-1,5 kn wenn man im guten Strömungsteil segelt und den Gegner in den negativen Teil drückt… Kennt man doch als Elbsegler.

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          • avatar Pete sagt:

            Wie konnte ich das vergessen 😉
            Aber das ist eine gute Frage, die API gibt BoatSpeed und SppedOverGround aus, leider habe ich nicht gefunden welcher der Werte für die Race Data bei Average Spd benutzt wird. Gemeinhin wird aber doch immer extra gesagt wenn ich über Grund?

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          • avatar Pete sagt:

            Zu schnell abgeschickt: Sollte heissen:
            …wenn ich über Grund meine?

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    • avatar T.K. sagt:

      Mal abgesehen vom taktischen Massaker am ersten Leegate…..

      Ich glaube Oracle hatte für den zunehmenden Wind in Race 6 schlicht die falsche Konfiguration. Downwind war man competitive. Am Wind überhaupt nicht, da zu grosse Fock (Widerstand). Man hatte auf die Überlegeneheit beim Start und beim ersten Downwind gesetzt. Zudem hatte man wohl (so wird vermutet) vor dem Rennen auf kleinere Ruder gesetzt. Die Kombi hat nicht funktioniert und war nicht korrigierbar. Da war es wohl schlauer die Karte zu ziehen statt das Rennen zu verlieren.

      Wenn ich mich richtig erinnere hatte bei Race 4 Oracle bei zunehmendem Wind auf eine kleinere Fock gewechselt und ggf. dadurch gewonnen. ETNZ hatte weiterhin seine Fock aus dem Rennen 3 drauf und verlor! Neben den taktischen Irrungen scheint mir die Wahl der richtigen Fock ein entscheidender Faktor.

      Man erinnere sich an das Rennen gegen LR im LV-Cup wo ETNZ trotz Fockverlust gewonnen hat. Da hies es das die Fock in erster Linie für die Stabilität und weniger für den Speed da ist. Insbesondere beim Abfallen an der Luvtonne ist die Fock wohl wichtig. Insofern muss man sich soch fagen warum überhaupt zu grosse Focks eingestzt werden, wenn diese sowieso kaum etwas bringen. Da scheint mir im Zweifel eine sehr kleine Fock besser. Wenn man sich die Fotos der letzten Monate anschaut, dann sind die Focks gefühlt immer kleiner geworden! (Reduzierung des Widerstandes am Wind).

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  5. avatar Kielschwein sagt:

    Man kann nicht sagen das ORACLE oder Kostecki der Sache nicht gewachsen sind. Das sind Profi’s.
    Es war doch so das die Ami’s in den ersten 3-4 rennen zwar Amwind ein tick schneller waren und dass das Schiff nach einem Kurswechsel schneller wieder auf Geschwindigkeit gekommen ist als das der Kiwi’s.
    Aber auf dem Downwind-kurs fehlten ihnen 2-3 knoten gegenüber dem Konkurrenten.
    Den nachteil konnten sie in den letzten 2 tagen wett machen indem sie irgendetwas am Schiffs-trimm verändert hatten. Nun sind sie Downwind sogar etwas schneller als die Kiwi’s ….aber zu welchem Preis? …jetzt passt der Trimm nicht mehr für den Amwind-kurs…man ist ca.2 knoten langsamer als in den ersten Rennen.
    Mit dieser Situation wäre ich auch kein weiteres Rennen gefahren , gerade weil es die Möglichkeit gibt ein Joker zu ziehen. Und dazu kommt das in den nächsten Tagen schwächerer Wind wehen soll , und das kommt den Ami’s auch entgegen.
    Mein Fazit : ORACLE hat taktisch alles richtig gemacht. Auch wenn es so aussieht als würden Sie kneifen , Letztendlich geht es darum die Kanne zu gewinnen und da helfen 2 verlorenen rennen weniger als ein verlorenes und ein erstmal verschobenes Rennen.

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    • avatar Stefan sagt:

      …bei den downwind übersiehst du, das OR grundsätzlich immer 5-10 grad tiefer gesegelt ist als TNZ. Das führt zu einem etwas geringeren Speed, halt aber ein deutlich besseres VMG.

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      …und bei den Kurswechseln übersiehst Du, daß die Neuseeländer schon von Anfang an gerade am Wind schneller waren und v.A. bessere Wenden fuhren.
      Sie bremsen in den Wenden nicht so stark ab und sie beenden ihre Wenden schneller.
      Dazu gab es aufschlußreiche Grafiken auf SA.

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      • avatar polymorph-p sagt:

        richtig!

        Es sieht fast so aus als ob die Amis geglaubt hätten alleine mit “straight line speed” den AC
        verteidigen zu können. So wie in Valencia, als Erster starten und dann keinen mehr vorbei lassen.
        Dass es zu “close quarter manouvers” und taktischem Segeln kommen könnte hatten die
        Burschen beim Design anscheinend nicht auf dem Schirm.
        Nur so ist es zu erklären, dass Oracle mit einem Boot antritt bei dem es nur zwei Zustände
        gibt: 1. auf den Foils insbesondere bei raumem Wind pfeilschnell; 2. runter von den Foils (in den Manövern) “knallt” die Kiste jedesmal auf´s Wasser und bremst sich derart ein, dass es einem angst und bange wird.
        Dazwischen gibt es kaum etwas. Die Rümpfe sind zu schlank und entwickeln im “Übergangs-
        modus” zu wenig dynamischen Auftrieb um das regelmäßig zu sehende “Hineinplumpsen” in
        dieses “Turboloch” zu verhindern oder zumindest abzumildern.
        Wenn bei einer Crew erst einmal Zweifel am Boot aufkommen hat das Trudeln schon begonnen.
        Durch hektische und taktisch unkluge Manöver wird versucht das Defizit auszugleichen was insbesondere im fünften Rennen fatale Folgen hatte. Ob nächtliches Schrauben am Boot oder
        Wechsel in der Crew die Sache besser machen glaube ich nicht wirklich. Änderungen richtig austesten und Vertrauen in eine neue (nur eventuell bessere) Konfiguration gewinnen kann man innerhalb von zwei Tagen wohl kaum.

        Eines jedoch ist sehr beruhigend: Geld alleine macht es nicht!

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    • avatar Wilfried sagt:

      und dann frage ich mich welche erste Rennen du gesehen hast. Die Kiwis haben immer besser gewendet und hatten mehr Amwindspeed

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  6. avatar egal sagt:

    Bin sehr gespannt ob JK das nächste Rennen noch an Bord sein wird, denke mal das er von JS und RC freigestellt wird. Sonst hätte JS ab 1:51:17 ihm nicht die Wahl gelassen an Bord zu bleiben oder zu gehen…

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    • avatar coist sagt:

      Meint er damit tatsächlich JK? Krass, was ein Arsch.

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      • avatar unqualifiziert sagt:

        nein es ging darum ob er mit zum briefing auf de Tender kommt oder ob er auf dem Boot bleibt.
        Das Briefing war nämlich entgegen der oben stehenden Info nachdem die Karte gezogen wurde.

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  7. avatar Segelass sagt:

    Dsa Ding spricht Bände: http://www.youtube.com/watch?v=kNnzMWMl9Pw

    Und ich finde beim Schlingel (Slingsby) merkt man, dass der auch eher Bock hat auf seinem Laser ne Goldmedaille zu gewinnen als auf einer AC PK zu sitzen, zugeben zu müssen das eine Wende (Idee und Umsetzung), die er nicht gecallt hat, schrott war und dann auch noch in einer der entscheidenden Wenden am Boundary ins Intercom zu blubbern dass er nicht schnell genug übers trampolin kommt…

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  8. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    Interessant finde ich die Aussage von Roman, daß er noch nie solche Übertragungen gesehen hat.

    Meiner Meinung nach waren etliche der Übertragungen von der ACWS (Venedig mit 2kts Wind vielleicht gerade nicht;)) durchaus ebenbürtig. Es gab genau wie jetzt Kameras auf Helis, Schlauchbooten und etliche Kameras auf jedem der Schiffe. In der Anfangsphase vor den Sparmaßnahmen konnte man sogar aus vier Kanälen (darunter zwei Cockpitkanäle) wählen, wenn ich mich recht erinnere. Klar, Liveline war noch nicht ganz so ausgefeilt, aber durchaus schon sehr ansehnlich.
    Auch waren die Crews noch nicht gedrillt, ihre Zungen wegen der allgegenwärtigen Mikros im Zaum zu halten. Gerade der “ruhige” Dean Barker lag beim “Fuck!” schreien ganz weit vorne! Und die Kommentatoren haben sich jedesmal brav für die “Language” entschuldigt, weil die Segler halt so unter Druck stehen 😉

    Für jeden, der Katamaranrennen sehen mag, eine absolute Empfehlung, insbesondere gegenüber der Extreme Sailing Series, deren Übertragungen immer richtig hausbacken aussehen.

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    • avatar Ketzer sagt:

      Da sprichst Du was an: Mich wundert es immer, wie gut die sich im Zaum haben. Die reden ja miteinander wie aus dem Lehrbuch. Gerade unter dem Druck, da würde mir schnell mal ein “jetzt haben wir ihn gefi**t” oder “Schei$e” rausrutschen, aber nichts. Stelle mir das ziemlich anstrengend vor, unter weltweiter Beobachtung Regatta zu segeln.

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  9. avatar Marc sagt:

    USA 17 ist halt grundsätzlich anders designt, dass sieht man schon alleine wie nass die Jungs werden im Vergleich zu ETNZ. Da kommen auch ein paar Spritzer rüber aber durch die volumiöseren Rümpfe tauchen sie nie so tief ein wenn sie “aus dem foilen fallen”.
    Bei ETNZ kann man auch “frei” grinden, bei USA stehen sie in kleinen, beengten Cockpits die zwar windschnittig sind, man kann sich reinducken, aber es werden eben doch mehr Manöver gefahren als 2 km auf einem Bug geradeaus. Da hilft es ETNZ schon nicht erst aus so nem Loch rausklettern zu müssen.

    ETNZ ist einfach einen Tick schneller in den Manövern, hat glaube ich eine sehr ruhige, trainierte und wie ein Uhrwerk tickende Crew bei der jeder weiß was er zu tun hat und dies macht eben den kleinen aber feinen Unterschied.

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    • avatar kryps sagt:

      Dazu kommt dass die ETNZ eine Selbstwendefock hat und die Foils auch schneller bedient werden können als bei dem Vollhydrauliksystem der USA. Das macht es einfacher schnelle Wenden zu fahren.

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  10. avatar ETNZ Fanboy sagt:

    also, wenn man sich die Performance – Daten anschaut, sind die Stärken und Schwächen doch klar zusehen 😉 http://noticeboard.americascup.com/ac13/
    ETNZ ist eigentlich nur auf der Kreuz schneller, da dann zwar signifikant, aber eben auch als einziger Kurs.

    Ich denke, das ist jetzt auch Oracle so klar bewusst geworden, das sie wohl die 36 Stunden nutzen um ihr Boot dafür besser zu trimmen.

    Alles in allem hat ETNZ bis jetzt das beste allround Setup gefunden und es bleibt abzuwarten, ob, wenn die Amerikaner ihr Setup verändern, sie dann noch in der Lage sind die Starts zu gewinnen….

    Alles in allem wohl eines der Zuschauer mitreißendsten AC Finale überhaupt, auch wenn die Erwartungen anders waren 🙂

    Zugegeben ich fand Einrumpfboote immer schöner anzusehen aber diese Höllenmaschinen sind das attraktivste im Segelsport, ever…. awesome 🙂

    Go ETNZ Go !!!

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    • avatar Stefan sagt:

      …die daten sagen nur leider wenig aus, denn zum einen sind es SOG-Daten und zum Anderen heisst ein höhere Geschwindigkeit nicht auch immer das ein Boot schneller ist. Viel mehr aussage hat da das VMG (das leider nicht in den Daten steht). In den Rennen wurde das vereinzelnd eigeblendet und da zeigte sich das OR auch am Wind z.T. schneller ist als TNZ.

      – aus R1 (30:00 min)
      https://dl.dropboxusercontent.com/u/97407390/r1_30.00min.jpg

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      • avatar Pete sagt:

        Wo steht denn eigentlich welche (Boat Speed oder Speed over Ground) für die Rce Data benutzt werden? Vielleicht bin ich nur Blind, habe aber nichts gefunden, ausser das beides als Daten zur Verfügung steht, eins heist im Orginal BoatsSpeed das andere SpeedOverGround, im Race Data verwenden sie dann aber Spd, was ja beides sein könnte.

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  11. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    Kosteckis Mundwinkel sprechen Bände:

    http://youtu.be/mrzcOEKiRiI?t=1h11m47s

    (Link von “phlegmatic” auf SA)

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  12. avatar Segelass sagt:

    Leider kann ich nicht so gut Kiwi-Dean-Barker-SLang, aber ich würde gerne wissen was der in dem Video zu seinen Boys sagt… “They … boys”…

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  13. avatar Super-Spät-Segler sagt:

    Ich konnte es auch nicht verstehen, aber einer der Kommentatoren wiederholte es als: “Oracle just pulled the pin boys”

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  14. avatar Skiffi sagt:

    Langsam wird mir das Rumgehacke auf Kostecki echt zuviel. Klar, es hat ein suboptimales Manöver oder eine falsche Taktik am Leefass gegeben, aber welcher Regattasegler ist noch nie in die Kapaten gefahren oder hat ein Manöver versemmelt? Das gehört einfach dazu.

    Wenn die Wende durchgefoilt worden wäre und ORACLE auf der bevorzugten Seite durchgefahren wäre, hätten alle gesagt: Brilliante Taktik, nicht nur einfach stumpfes Drauflegen des führenden Bootes!

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    • avatar Silberbeil sagt:

      Genau! Wie soll man denn einen Vorsprung verteidigen, wenn dass eigene Boot deutlich weniger Höhe fährt. OR hat eine Einstellung probiert, die zumindest an der Kreuz voll nach hinten losgegangen ist. Sie haben die ganze Kreuz über ganz deutlich verloren. Da wäre absolut nichts zu verteidigen gewesen.

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    • avatar Calvin sagt:

      Die Kritik an JK möchte ich etwas differenzierter sehen:
      Es ist eine sehr schwierige Aufgabe in diesen Rennen auf den Upwind-Kursen Taktiker von Oracle zu sein. Durch den höheren Speed wird ETNZ irgendwann überholen. Also müsste man konsequent covern und sich auf ein Wendeduell einlassen, bei dem mal auf Grund der besseren Wenden von ETNZ auch gegen diese verlieren würde. Was soll man machen?

      Zum Beispiel macht man Experimente auf Messers Schneide wie die Foiling-Tack. Dieses missglückte Manöver kann man nicht JK alleine anlasten, da das Team ingesamt ja genau dieses Manöver geprobt hat, da sich alle davon einen Vorteil versprochen haben. Wäre die Wende technisch besser gelaufen, wäre es ggf. genau das richtige Manöver gewesen um ETNZ unter Druck zu setzen. Nein, bei dieser Wende müssen sich alle Oracle-Taktiker an die Nase fassen, die schon den Proben zugestimmt haben, und die Segler die dieses Manöver schlechter ausgeführt haben als in den Trainings.

      Unabhängig davon muss man JK und die Taktik von Oracle grundsätzlich kritisieren. Es scheint so, als wenn niemand bei Oracle damit gerechnet hat, dass diese Rennen echte Matchraces werden. Man glaubt wohl, dass reiner Speed alles regelt. Nur so kann man sich erklären, warum JK die ganze Zeit am Grinden ist während Ray Davies in aller Ruhe Taktik machen kann. Auch hat man bei einigen Manövern von Oracle den Eindruck, als wenn die Taktiker insgesamt erst langsam aufwachen und in den Matchrace-Mode umschalten müssen.

      Und darin liegt die Chance, die ggf. mit einem anderen Taktiker verbunden ist. Wenn ein brillianter Taktiker zusammen mit einem aggressiven Jimmy Spithill den Upwind-Leg rettet, wäre für Oracle alles offen. Dass sie stärker beim Start und beim Downwind sind, haben sie gezeigt. Retten Sie sich jetzt noch mit kratzen und beissen durch den Upwind-Leg, wird ETNZ ein großes Problem haben. Wir werden sehen, ob mit oder ohne JK.

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      • avatar polymorph-p sagt:

        genau!

        Mit Matchraces hat OR nicht beim Design, nicht bei der Ergonomie der Cockpit-Layouts noch
        bei der Taktik und/oder Strategie insgesamt gerechnet.
        Die haben wirklich geglaubt sie starten, kauern sich in ihren Bleistiftrümpfen zusammen
        und fahren dann mit weitem Vorsprung ins Ziel.

        “Ami-mässig” halt.

        Tough luck, doesn´t seem to work

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        • avatar Super-Spät-Segler sagt:

          Wenn ich mich recht entsinne hatte Jimmy vor ein zwei Monaten im Interview erzählt, daß sie noch am optimieren der Bootsgeschwindigkeit wären, Crewwork käme später…

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    • avatar Kwasi sagt:

      So sehe ich das auch.
      Dass das Manöver so verkackt wurde, ist nicht seine Schuld.
      Man muss ja annehmen, dass es eine foiling tack gibt, sonst wäre sie nicht angesagt worden.
      Und hätte ETNZ die andere Tonne genommen, wäre die position geradezu ideal gewesen und JK für seinen Schachzug gelobt worden.

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      • avatar Kwasi sagt:

        Im Übrigen sehe ich in der Teamliste keine echte Alternative. Wer soll es denn nun richten?
        Ich finde die taktischen Fehler bei OR eher nachrangig gegenüber den Defiziten und Fehlern beim Boatshandling. Und der Kahn wendet einfach nicht schneller, das sind ja keine Idioten, die holen das letzte raus.
        OR hat einfach keine Chance, wenn da nicht ein Wunder passiert.
        An einem einzigen Segler liegt das bestimmt nicht.

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  15. avatar Digger sagt:

    Manchmal erklärt sich alles erst ein wenig später.

    http://dlo9dp2r69urx.cloudfront.net/wp-content/uploads/2013/09/race5-600.jpg

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  16. avatar enrico sagt:

    Eine gefoilte Wende um 180 Grad? Ich glaube das habe ich bei ETNZ auch noch nicht gesehen. Speed mitnehmen und dann wenden.

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  17. avatar Addi sagt:

    ZDF Heute-Journal vom 11.9., 21:45, letzter Beitrag
    http://heutejournal.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/d74d6c90-b21f-3ce8-a1ec-0876d43191a4/20202435?doDispatch=2
    Danach Klebers Kommentar:
    Da kann man die Formel 1 in der Pfeife rauchen

    Jedenfalls so ähnlich, bin im Ausland und kann es nicht nochmal im Internet verifizieren 🙁

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    • avatar Super-Spät-Segler sagt:

      Wortwörtlich: “Also wenn Du mich fragst, kannste da die Formel 1 in der Pfeife rauchen”

      Lustigerweise erscheint, wenn man die komplette Sendung auswählt, während des Berichtes aus San Francisco ein Standbild, das einem sagt, daß die Fernsehbilder aus rechtlichen Gründe nicht im Internet gezeigt werden dürfen.
      Klickt man aber über dem Player auf den Link “Video / Neuseeland überragend im America’s Cup”, kann man den Beitrag doch im Internet ansehen 😉

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      • avatar Addi sagt:

        Das war das genaue Zitat, danke Spät
        Interessant…
        Hab grad folgendes gesehen:
        http://heutejournalplus.zdf.de/
        Oben rechts auswählen: “11.9.2013 heute journal Sendung”
        Schnell vorspulen unter dem Video auf “America’s Cup: Neuseeland…”
        Geht auch in der Schweiz

        Jedenfalls ein recht guter Bericht, tut sich da (schon) was?

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