America’s Cup: Team New Zealand “radelt” seinen Cupper – Olympia-Rad-Sprinter verpflichtet

Kiwi-Radfahrer

Das erste Video vom Team New Zealand bei der Arbeit auf den Rädern. Ein Super-Sprinter gibt den Ton an. Ex Skipper Dean Barker äußert Zweifel an der Effektivität.

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Carsten Kemmling

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14 Kommentare zu „America’s Cup: Team New Zealand “radelt” seinen Cupper – Olympia-Rad-Sprinter verpflichtet“

  1. avatar steehl sagt:

    Ein Tretboot in Seenot…

    Sieht schon etwas skurril aus, wie die Jungs treppeln und sich das Boot dabei bewegt.

  2. avatar Buten-Bremer sagt:

    Bei dem schwedischen AC-Boot von 1976(?) wurde das ja schonmal gemacht. Angeblich fehlte aber das “Feingefühl” der Grinder beim Trimmen. Dieser Nachteil sollte aber nun durch die zwischengeschaltete Avionik obsolet sein.
    Wie immer bei Innovationen, wahrscheinlich eine Risikoabwägung, Verlassen der Comfort Zone etc.
    Klarer Fall für “Wichtig ist auf dem Platz”
    Wir werden es sehen, bin gespannt!

  3. avatar Buten-Bremer sagt:

    Technische Anmerkungen des Radsportlers in mir:

    1) Erstaunlich, dass ohne technischen Zwang (Aero etc.) eine rennähnliche Haltung gewählt wird (muss sich dann im Radsport wohl über die Jahrzehnte auch als kinetisches Optimum eingestellt haben)
    2) Hier könnte man prima z.B. eine SRAM e-Tap Schaltung nutzen, um vom Jeweiligen “Lenker” zu trimmen, wireless, versteht sich;-)
    3) For the fun of it: Segelschuhe vs. Fahrradschuhe: Wie soll das gutgehen?!?

    • avatar Selbst-Radler sagt:

      1: Aero Haltung ist Pflicht bei 40 und mehr Knoten! (75 km/h …)
      2: Vermutlich ist jeder Arbeitsplatz auf die Lieblingsdrehzahl seines Benutzers abgestimmt, es geht je nur ums Pumpen, nicht ums Trimmen.
      3: Shimano SPD. Hat außen Gummi for guten Grip, innen eine halb daumengroße Klick-Platte

    • avatar Christof sagt:

      Bei den Schuhen sehe ich kein Problem. Einige der AC Teams tragen eher Turn- als Surfschuhe. Also könnte man Schuhe ähnlich wie bei MTB mit versenkten Klick-Platten bauen. Dann noch Pedalen wie CRANK BROTHERS EGGBEATER und man kommt schnell rein und raus.

  4. avatar Holger sagt:

    Eigentlich ziemlich schräg und traurig, 2 Segeln, also steuern und trimmen, der Rest baut die Hydraulik auf…

    • avatar Christof sagt:

      Interessant wird es, wenn die Cupper vor dem AC36 für größere Windfenster modifiziert werden . Dann muss vielleicht wieder jemand den Gennaker bedienen. Stelle ich mir vom Hometrainer aus schwierig vor….

    • avatar bowman sagt:

      Na, zumindest die Nummer 2 und die Nummer 4 der Radler haben offensichtlich doch noch was mit dem Segeln zu tun – die haben eine ganze Reihe von Köpfen und Anzeigen vor sich.

  5. avatar Alexander sagt:

    Ich dachte eigentlich immer, dass Liegeräder für eine bessere Kraftübertragung sorgen und Sie auf den Radsportveranstaltungen nur deshalb nicht verwendet werden, da das die Regeln nicht zulassen.

    Eine Frage an die Profis: Warum ist es nicht günstiger ein Art Liegerad für die Grinder zu installieren?

    • avatar Rubberduck sagt:

      Wenn Du einen Rennradfahrer hast, der seit 10+ Jahren in dieser Haltung trainiert ist es unwahrscheinlich, das er in einer völlig neuen Position auch die entsprechende Leistung abliefert, auch wenn man sich nicht mehr an die UCI-Regeln halten muss.

    • avatar Christof sagt:

      Ich wüsste nicht, wie man in den Cockpits der AC50 4 liegende Tretstationen unterbringen könnte. Selbst bei Überlappung (Füße unter dem Sitz des Vordermanns) wird´s eng und schnelles ein- und aussteigen ist dann auch nicht mehr…

  6. avatar Jason sagt:

    Wäre auch ein Problem mit den Racing Rules of Sailing bzw. den Special Regulations, sofern die Anwendung erfahren. Danach dürfen die Grinder nicht unter Deck sein.

  7. avatar Björn sagt:

    Der Mensch ist für Aufrecht konstruiert, Liegend ist die Leistung nach kurzer Zeit mindestens 10% geringer. Aufstehen dauert auch länger.
    Ich würde außerdem einschlafen wenn ich nicht ‘mit segeln’ dürfte.

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