5,5er Konstruktion: „Cinque Cinque“ – abgefahrenes Segelspielzeug aus der Schweiz

Alte Klasse, neu gedacht

„Cinque Cinque“ zeigt wie aus der scheinbar ausgereizten Konstruktionsklasse der internationalen 5,5er doch noch etwas heraus gekitzelt werden kann.

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Erdmann Braschos

Sein Spezialgebiet umfasst Mega-Yachten, Klassiker, Daysailor und Schärenkreuzer. Mehr über Erdmann findest Du hier.

8 Kommentare zu „5,5er Konstruktion: „Cinque Cinque“ – abgefahrenes Segelspielzeug aus der Schweiz“

  1. avatar Markus sagt:

    diese Werbeanzeige entspricht nicht den Tatsachen! Und ich kenne mich in dieser Szene sehr gut aus!

  2. avatar Edmund Berndt sagt:

    Lieber Markus!

    Ich würde es begrüßen, wenn Du deine sicherlich wertvolle Begründung etwas ausführlicher bringen würdest.

  3. avatar Stefan sagt:

    Und wo sind die O-ton Kommentare der bei dem Test auf der Alster anwesend gewesenen Yachtkonstrukteure?

    Journalismus hätte hier durchaus qualifizierte Kritik zu der Konstruktion vernehmen können.

    So bleibt von einem Artikel lediglich der schon erwähnte Werbeteil.

    Schade!

  4. avatar Edmund Berndt sagt:

    Ich war auf den Begleitbooten dabei. Ich habe die neue cinque-cinque nicht gesteuert. Dazu gibt es kompetentere Steuerleute.
    Zunächst ist festzuhalten, dass die Neue optisch sehr beindruckt. Das Handling ist, so wurde von den Testern berichtet beindruckend einfach. Man sieht es auch. Eine super aufgeräumte Plicht, in der alles sich befindet, wo man es instinktiv vermutet. Backstak kontra Hydraulik ist ein eigens Kapitel. Der neue Trimm muss geübt werden, ist aber sicher nicht komplizierter oder umständlicher als konventionelle Backstaks zu bedienen. Wer hat nicht schon mit einer dichten Backstak in Lee brilliert? Der Mast ist noch nicht ausgereift. Ein Prügel. Alain weiß das.
    Wie heißt es so schön: Die Welt wurde auch nicht in einem Tag erschaffen.
    Jede Konstruktionsformel ist eine Aufforderung zu Evolution. Wer hätte gedacht, dass man am Rumpf noch etwas ändern kann. Der neue Rumpf ist schon optisch ein Hammer. Wenn auch sich der Freibord nur um Zentimeter gehoben hat, man sieht es sofort und doch ist es eine 5.5er. Ich denke, dass die neue Konstruktion ein weiter Schritt in die richtige Richtung ist. Und die Richtung ist, die kompromisslose Kombination eines Segelboote hinsichtlich der Verwirklichung ambitioniertem sportlichen Segeln auf der einen Seite und entspannter sportlicher Erholung unter Segel auf dem Wasser. Die cjnque-cinque setzt diese Tradition fort.

  5. avatar Knut sagt:

    Kann mir jemand bitte die Funktionsweise der Trimmklappen erklären?

    Greifen die Trimmklappen in den Wasserstrom unter dem Rumpf ein oder was bewirkt eine Winkelveränderung der Trimmklappe?

    Danke

  6. avatar Erdmann sagt:

    Es gibt nur eine. Die Trimmklappe ist Teil des Kiels = hängt an der Kielflosse. Damit wird das Profil gezielt gekrümmt. Du kannst das Boot beispielsweise beim Am Wind Kurs nach Luv “ziehen” obwohl Du eine Idee tiefer steuerst und auf Geschwindigkeit segelst. Sehr interessante Trimmhilfe. Sollte nur nach dem Wenden nicht vergessen werden …

  7. avatar drachentoeter sagt:

    Ich habe das Ding im herbst in Thun gesehen… Wunderschön aber völlig unterlegen. Wilke hat das feld nach belieben vorgeführt. Würden all die leute das viele Geld in EINE einheitsklasse stecken würden sie schnell merken wie viel besser andere segeln.

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