Mixed Offshore World Series: Testlauf bei World Cups im Frühjahr – L30 und Grand Surprise

"One-Design-Offshore-Segeln auf höchstem Niveau"

Die neue Olympia-Disziplin 2024 Doublehanded-Mixed-Offshore kommt in Fahrt. Segel-Bundesliga-Erfinder Oliver Schwall initiiert eine neue World Series. Bis zu 18 Regatten auf der Ostsee und im Mittelmeer sind geplant.

Segeln auf der “Grand Surprise”. © Team Winds

Das Double Handed Mixed-Segeln hat in den letzten Monaten ein explosives Wachstum erlebt. Diese neue Disziplin, bei der ein Mann und eine Frau gemeinsam in einer 30-Fuß (ca. 10 Meter) One-Design-Rennyacht in 36-42-stündigen Langstrecken- oder Küstenregatten antreten, gewinnt weltweit an Popularität. Nicht zuletzt, weil World Sailing – der Dachverband des Segelsports – diese Disziplin in das olympische Portfolio für Paris 2024 aufnehmen möchte. Das IOC wird voraussichtlich in den kommenden Monaten seine endgültige Zustimmung geben. 

Die Mixed Offshore World Series (MOWS) wurde gegründet, um diesen Entwicklungspfad der neuen olympischen Disziplin aufzugreifen und den Teams, nationalen Verbänden und relevanten talentfördernden Yachtclubs eine Einstiegsmöglichkeit in diese neue Disziplin zu geben.

“Unser Ziel ist es, mit unserem neuen Veranstaltungsformat den Teams weltweit eine langfristige Perspektive für One-Design-Offshore-Segel-Events auf höchstem Niveau zu geben”, sagt Oliver Schwall, Gründer und Initiator der MOWS. “Wir wollen bis zu 18 Coastal Races pro Jahr in der Ostsee und im Mittelmeer veranstalten und bei den verschiedenen Zwischenstopps den Teams zusätzlich die Möglichkeit bieten, individuelles Training oder sogar nationale Qualifikationen durchzuführen.”

Das Logo der Mixed Offshore World Series. © Team Winds

Die MOWS hat sich mit den Veranstaltern zweier etablierter World Cups – dem SOF Hyères (Frankreich) und der Princess Sofia Trophy in Palma (Spanien) – zusammengetan und werden im Rahmen dieser Partnerschaft sowohl die Mixed Offshore World Series starten als auch die Disziplin Mixed Offshore innerhalb der beiden World Cups anbieten.

Die Termine: 

Mixed Offshore World Series 1: Marseille – Palma (23.-25. März).

Worldcup 1: Princes Sofia Trophy (27. März – 03. April)

Mixed Offshore World Series 2: Palma – Marseille (06.-08. April)

Mixed Offshore World Series 3: Marseille – Hyères (13.-15. April)

Worldcup C 2: SOF Hyères (17.-24. April)

 

“Um einen schnellen Start zu ermöglichen, haben wir uns entschieden, die Veranstaltungen im Frühjahr vorerst auf Charterboote zu konzentrieren. Das sind zum einen die bekannten “L30″-Boote, von denen wir 6 Boote sowie 12 ‘Grand Surprise’ chartern konnten”, sagt Ed Russo, Schatzmeister des französischen Segelverbandes und Geschäftsführer der SOF Hyères. “Die ‘Grand Surprise’ steht zwar nicht in der engeren Auswahl für die Austragung 2024, dennoch handelt es sich bei diesen Booten um geeignete One-Design-Boote, die für diesen Zweck ausgestattet und umgerüstet werden.”

Alle Etappen haben insgesamt 18 offene Slots pro World Series Event und auch die Anzahl der Boote bei den beiden World Cups ist begrenzt. Um sowohl eine maximale Teilnehmerzahl als auch eine maximale Anzahl an Nationen zu gewährleisten, wird die Anmeldung bis spätestens 15. Februar 2021 geschlossen. Um allen teilnahmewilligen Nationen den Zugang zu ermöglichen, ist es möglich, dass die Organisatoren die Anzahl der Meldungen pro Nation begrenzen müssen. Dies wird mit den MNAs nach dem vorläufigen Anmeldeschluss am 15. Februar entschieden.

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