Wenn die Alster schäumt, will man eigentlich nicht auf dem Wasser sein. Schon gar nicht mit 30 Zweier-Drachen-Crews, die jeweils einen Gast aus der Hamburger Wirtschaft an Bord haben. Eine Gewitterfront erwischte das Feld am Donnerstagnachmittag – mit Starkregen und Böen von 59 km/h. Ein Mast brach, ein Mann ging über Bord. SR war mittendrin.


Diese Auflage der Wirtschaftsregatta hätte viele Schlagzeilen aus den falschen Gründen machen können. Wenn Böen mit gut 7 Beaufort plötzlich über die Alster jagen, Blitze zucken und zeitgleich ein Gebäude in Hamburg-Schnelsen mutmaßlich nach einem Blitzeinschlag in Brand gerät, wird es unheimlich.


Das ist das Prinzip dieser Regatta, die seit gut 15 Jahren vom Norddeutschen Regatta Verein ausgerichtet wird: eine ungewöhnliche Form des Netzwerkens, bei der Hamburger Wirtschaftskapitäne für ein paar Stunden vom Büro aufs Wasser wechseln. Eine schöne Idee – solange das Wetter mitspielt. Diesmal tat es das nicht.

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