Bei The Ocean Race Atlantic ist es DMG MORI gelungen, die südlichere Position in eine strategisch solide Führung umzubauen. Der Rückstand von Malizia ist inzwischen wieder auf fast 40 Meilen angewachsen. Dennoch ist das Kopf-an-Kopf-Rennen der vier Boote weniger als einen Tag vor dem Ziel längst nicht entschieden.
Die entscheidende Phase steht erst bevor. Die Boote müssen noch das große Hochdruckgebiet im Nordatlantik passieren, bevor vor der französischen Küste eine weitere Schwachwindzone wartet. Aber bis dahin hat die neue DMG MORI nun eine bessere strategische Position eingenommen, indem das Team die Schoten etwas fierte und sich direkt vor die drei Verfolger legte.
Dabei konnte sie am Mittwochabend einen Vorsprung von 13 Meilen auf 11th Hour aufbauen. Eine Überlegenheit, wie man sie von einem Neubau erwarten könnte, zeigte sich allerdings noch nicht. Ob Kojiro Shiraishi schon alles zeigt, was in seinem Verdier-Design steckt, ist aber auch längst nicht klar. Aktuell scheint er immer auf das Gaspedal zu treten, wenn es nötig ist.

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