Drogenfund: Guardia Civil bringt Segelyacht mit 14,5 Tonnen Haschisch auf

Lastensegler

Drogenschmuggel, Rekordfund, Haschisch, Segelyacht

Buchstäblich randvoll © guardia civil

Der Rekordfund wurde im Mittelmeer im Rahmen einer Frontex-Aktion gemacht. Eine Bulgarin und ein Niederländer wurden festgenommen.

Als die Guardia-Civil-Eingreiftruppe die Yacht auf hoher See etwa 100 Seemeilen östlich von Cartagena im Südosten Spaniens enterte, staunte man nicht schlecht: Das gesamte Innere des Schiffs war buchstäblich randvoll mit Haschisch beladen.

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© guardia civil

Sagenhafte 14,5 Tonnen der Droge bargen die Beamten später aus der Yacht – bisheriger Rekord für 2016 im europäischen Raum. Der Marktwert der sichergestellten Drogen wird auf ca. 110 Millionen Euro geschätzt.

Die Beamten kamen den segelnden Schmugglern offenbar nach langwierigen Ermittlungen im Rahmen einer Frontex-Aktion auf die Schliche. „Die Yacht lag logischerweise außergewöhnlich tief im Wasser, als wir sie auf hoher See stoppten,“ wird ein verantwortlicher spanischer Drogenfahnder zitiert. „Vielleicht wäre sie uns deshalb auch ohne entsprechende vorherige Recherchen aufgefallen!“

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Handlich verpackt © guardia civil

Der „Lastensegler“ wurde von einer 51-jährigen Bulgarin und einem 53-jährigen Niederländer gesegelt. Die beiden sitzen derzeit in Spanien in Untersuchungshaft, haben sich aber offenbar bislang noch nicht zur Tat geäußert.

Die Guardia Civil nimmt an, dass die Drogen aus Nordafrika und Südamerika stammen und an die spanische Küste zur weiteren “Distribution” auf dem Landwege gebracht werden sollten.

Tipp: André Mayer

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Michael Kunst

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