Grabufke wird von BILD Schmutzkampagne eingeholt

"Die schnüffeln in meiner Vergangenheit"

Moin, Moin, sicher haben Sie die Ereignisse der letzten Wochen verfolgt. Ich bin Opfer eines Anschlags geworden und mein Fahrzeug wurde von Terroristen in Brand gesteckt . Zusammen mit den Segelreporter-Projekten  für die Intergration von Frauen und  anderen Randgruppen hat sich für mich eine Belastung ergeben, die an der Grenze des Erträglichen ist. Dennoch bleiben wir unseren Prinzipien treu, und werden auch in Zukunft nichts anderem als der Wahrheit verpflichtet sein.

Charismatischer Haudrauf. SegelReporter Herausgeber Herbert Grabufke. © U. Röttgering

Womit wir beim Thema wären: Von einer Informantin, nennen wir sie Rosi, sind uns 123.456 als vertraulich gekennzeichnete Dokumente des Deutschen Segler Verbandes zugespielt worden. Zusammen mit Wikileaks werden wir diese Unterlagen in den nächsten Wochen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich bin sicher, dass dies die Seglerwelt auf den Kopf stellen, und so manche als solide geltende Funktionärsehe beenden wird.

Leider werden die Leute, die uns unseren grandiosen Erfolg missgönnen, nicht müde zu versuchen, uns zu diskreditieren. So wurden von interessierter Seite Gerüchte lanciert, dass es finanziell sehr schlecht um Segelreporter.com bestellt sei. Dies muss ich energisch dementieren.

Wenn Sie jemanden aus der Redaktion mit einer Obdachlosenzeitung in der Hand am Hauptbahnhof gesehen haben sollten, dann hat dies nichts mit der wirtschaftlichen Lage von Segelreporter.com zu tun. Es handelt sich hier um ein liebenwertes Hobby der geschätzten Kollegen, mit dem sie die segelfreie Zeit bis zum Sommer überbrücken wollen.

Ein offenbar unter Journalisten kursierendes Foto, das den Kollegen Röttgering in der Warteschlange der Essensausgabe der Hamburger Tafel zeigen soll, ist in einen völlig falschen Kontext gestellt worden. Röttgering hat die Tafel nicht aufgesucht, um dort zu essen, sondern um den von der letzten Redaktionsfeier übrig gebliebenen Kaviar abzugeben.

Dass er die ihm dort angebotene Suppe angenommen hat, war ein Gebot der Höflichkeit wie auch der Umstand, dass er sich ein paar angematschte Bananen für den Heimweg hat einpacken lassen.

Aber auch ich bin wieder das Opfer einer Schmutzkampagne der Boulevardpresse geworden. Man hat in meiner Vergangenheit geschnüffelt, und ist auf Dinge gestoßen, die so lange zurück liegen, dass alles, was damals passiert sein mag, auch im moralischen Sinne längst verjährt ist. Jedenfalls sollten Sie von solchen Geschichten in der BILD nur die Hälfte glauben. Welche Hälfte, überlasse ich Ihnen, werte Leser.

Ich verabschiede mich erst mal in den Urlaub nach Paraguay, wo ich ein paar alte Kameraden besuche, und wünsche unserer Leserschaft frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2011.

Ihr Herbert Grabufke (Herausgeber)

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Uwe Röttgering

... der, der das Blauwasser Segeln liebt, aber zu immer schnelleren Schiffen tendiert - ob das am Einfluss von SR liegt ? ;o) Mehr findest Du hier.
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5 Kommentare zu „Grabufke wird von BILD Schmutzkampagne eingeholt“

  1. avatar Sven sagt:

    Lieber Herr Grafunke
    Nun bin ich mir nicht sicher ob Paraguay ein Ausliefetungsabkommen mit dem DSV hat oder nicht…aber habe ich erfahren das sich Agenten der DSV eingenen Untersuchungsbehörde (intern auch Kreutzerabteilung genannt) bereits auf dem Weg sind nach Südamerika!
    Ich wünsche Ihnen auf der flucht Äh…im Urlaub alles gute und danke für Ihren kampf für die informationsfreiheit.

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  2. avatar Klaus sagt:

    Ja, wenn Sie überhaupt in Deutschland starten können, lieber Herr Grabufke!

    In Frankfurt dürfte das schwierig werden. Aber darüber hinaus: “Wohin Sie auch reisen, BILD ist schon da”. Gegen solche Drohung sind sie Messages von Al Kaida doch harmlose Grußpostkarten. Ihre Flucht wird Ihnen also nichts nützen, und das ist auch gut so: ich möchte auch im neuen Jahr Ihre Editorials und die Streiflichter nicht missen.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schaffensreiches 2011.

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  3. avatar Bernd sagt:

    Dass mit der guten Finanzlage glaube ich nicht ganz. Vorgestern habe ich am Baumwall einen Typen nen Euro gegeben, der Grabufke wie aus dem Gesicht geschnitten war. Der Vollbart sah auch verdammt angeklebt aus.

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    • avatar Kersten sagt:

      @Bernd
      Den mit der Mütze und dem roten Mantel? Habe ich auch gesehen, nen Euro hatte ich aber leider gerade nicht auf Tasche, deine Vermutung würde ich aber bestätigen. Paraguay bestimmt die Hafenkneipe um die Ecke da hat Garbufke und seine Kumpels nähmlich ein Deckel zum anschreiben.

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  4. avatar Birdy sagt:

    Aber wieso wollen sie denn das Land verlassen Herr Grabufke?
    Die Frist für alte Antfoulingprodukte wurde doch verlängert!!

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