Promisegeln: William und Kate beim Match Race mit Dalton und Barker

Prinz und Prinzessin

Wenn das britische Königshaus seine Untertanen im fernen Neuseeland besucht, steht natürlich Segeln auf dem Progamm. Kate und William duellierten sich mit alten America’s Cuppern.

Neuseeland hat nicht viel, mit dem sich Staat machen lässt. Dazu gehören der Tourismus, der Herr der Ringe Film und der America’s Cup. Für alle drei Bereiche gab es einmal einen eigenen Minister. Und so hakten auch Prinz William und die Prinzessin Kate diese Attraktionen bei ihrem Besuch der Insel ab.

Erst bestaunten sie die Sammlung alter Kriegsflugzeuge von Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson, dann übten sie sich im Match Race. Im Viaduct Harbour von Auckland bestiegen  der britische Thronfolger unter den Augen vieler jubelnder Zuschauer zwei alte Cupper, mit denen jeweils die Franzosen und Japaner 1995 im Louis Vuitton Cup segelten.

Grant Dalton beriet William und Dean Barker wies die Prinzessin an. Sie hatte schon vor zwei Jahren von ihrem Liebsten einen Segelkurs zu Weihnachten geschenkt bekommen. Ob sie ihn auch besucht hat?

Jedenfalls gewann sie beide Rennen gegen ihren Mann. Dabei ist es wohl auch ganz hilfreich, dass die Cupper über zwei Steuerräder verfügen, an denen die Beobachter in Lee schon mal mitdrehen können.

Das alles mag nur eine Randnotiz wert sein. Aber die Aufmerksamkeit, die das Segeln durch die Royals gewinnt, ist aller Ehren wert. William gilt als sehr interessiert an dem Sport und das könnte besonders Ben Ainslies Bemühungen helfen, eine britische America’s Cup Kampagne auf die Beine zu stellen. Im vergangenen Jahr war der erfolgreichste Olympiasegler der Welt ja schon mit Kates Schwester Pippa auf dem Wasser.

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Carsten Kemmling

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10 Kommentare zu „Promisegeln: William und Kate beim Match Race mit Dalton und Barker“

  1. avatar sturmvogel sagt:

    Ich möchte ja nicht den Besserwisser geben, aber NZL-68 hat weder mit Japan noch mit Frankreich was zu tun, sondern ist der Rumpf der Illbruck Challenge für den 2003er Cup.

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  2. avatar sturmvogel sagt:

    FRA-40 segelt übrigens als AUS-40 in Sydney.

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  3. avatar msc31 sagt:

    Es sind definitiv die NZL-41 und die NZL-68. NZL-41 wurde damals von den Japanern gesegelt, NZL-68 ist, wie sturmvogel richtig sag,t der Rumpf, den Illbruck mal gebaut hat, mit dem sie aber nie gesegelt sind. Der wurde dann von den Neuseeländern gekauft und segelfertig gemacht. Viel gesegelt haben sie mit dem Boot nie, aber deswegen liegt das Boot in Auckland. Seit ein paar Jahren kann man dort mit NZL-41 und NZL-68 Match-Races segeln, so wie William und Kate neulich.

    Könnt ihr mir glauben, ich war gerade da und bin auf beiden schon gesegelt 😉

    p.s. Die ex-NZL-40 (mittlerweile AUS-40) segelte tatsächlich mal in Auckland, ist jetzt aber in Sydney.

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