Unglück: Deutscher Skipper tot in seiner Yacht gefunden

Tod am Kartentisch

Fischer haben vor den Philippinen eine deutsche Yacht mit schwerer Schlagseite gefunden. Am Kartentisch saß der mumifizierte Skipper, bei dessen Identität es sich um Manfred B. (59) handeln soll.

Die schwer ramponierte deutsche Yacht "Sayo". © Philippino News

Die schwer ramponierte deutsche Yacht “Sayo”. © Philippino News

Die Fahrtenyacht “Sayo” trieb arg ramponiert ohne Rigg und mit starker Krängung im Seegebiet Barobo, Surigao del Sur vor den südlichen Philippinen, als die Fischer sie fanden. In der Kajüte machten sie einen grausigen Fund: Der deutsche Segler saß mumifiziert am Kartentisch. Bild zeigt das verstörende Foto.

Verschiedene Medien berichten, dass der Skipper offenbar viele Jahre lang mit seiner Frau in exotischen Gewässern segelte. 2008 soll sich das Paar getrennt haben. Ein Jahr später verstarb sie auf Martinique an Krebs. Seitdem war Manfred B. auf seiner Yacht vermutlich alleine unterwegs.

Wie es zu dem Todesfall kommen konnte und wie lange die Yacht umher treibt, ist noch unbekannt. Der Mastbruch und die Leckage im Rumpf soll erst nach seinem Ableben passiert sein. Die lokale Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen. In Butuan City wurde eine Autopsie durchgeführt.

Der Bild berichtet der deutsche Forensiker Dr. Mark Benecke in einer Ferndiagnose, dass eine natürliche Todesursache wie ein Herzinfarkt wahrscheinlich ist. Die Leichenstarre habe den Körper aufrecht am Kartentisch sitzen lassen, und durch die hohen Temperaturen, die salzige Luft und den trockenen Wind sei die Leiche schnell ausgetrocknet.

Die Fotos von dem mumifizierten Skipper sind von der Polizei von Barobo bewusst ins Internet gestellt worden, um seine Identität zweifelsfrei zu klären und Informationen über seinen letzten Aufenthaltsort an Land zu erhalten.

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6 Kommentare zu „Unglück: Deutscher Skipper tot in seiner Yacht gefunden“

  1. avatar dubblebubble sagt:

    War heute vormittag der meistgeklickte Artikel bei Bild. Dort wird eiskalt die Klickzahl des Blattes mit dem unverpixeltem Bild einer Leiche gepusht. Sowas trauen sie sich immer dann, wenn keine Klage zu erwarten ist. Hier wurde wahrscheinlich spekuliert, daß der Aussteiger keine Angehörigen hat, die sich zur Wahrung seiner Würde auch nach dem Tod einsetzen. Widerlich.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 19 Daumen runter 1

  2. avatar wet rabbit sagt:

    Wat macht denn dann der Link hier???

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  3. avatar black sagt:

    Heute liest man, er sei seit bei Auffinden “bereits” 6 Tage tot gewesen, nach Herzinfarkt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Jachtinnere nach 6 Tagen bereits so ausschaut.

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