America´s Cup: Weniger Meldegeld, länger AC45-Kat. ACM erleichtert den Zugang

Länger One Design

AC45 gibt Vollgas. Die One-Design Flügler sollen dem Cup länger erhalten bleiben. © Martin-Gaget/Oracle

Nach dem Abgang von Mascalzone Latino als Challenger of Record hat das America´s Cup Management (ACM) die Zugangsvoraussetzungen für den Cup 2012 erleichtert bevor noch mehr Teilnehmer abspringen.

Der One-Design-Flügelkat AC45 soll länger in der America’s Cup World Series verbleiben als bisher geplant. Der Übergang zu den großen AC72 Kats erfolgt später. Das ist das Ergebnis einer Telfonkonferenz am Dienstag mit den Herausforderern.

Darüber hinaus wurde eine fällige Meldegeld-Teilzahlung durch die Forderung ersetzt, innerhalb der nächsten zehn Tage dem Kauf eines AC45 Kats zustimmen zu müssen. Die Kosten werden mit 650000 Euro beziffert.

Dadurch haben die Teams drei Monate Zeit für den Bau der AC72 gewonnen. Der Übergang von den kleinen zu den großen Kats bei der World Series wurde vom 30 März 2012 auf den 1. July 2012 verschoben.

Jetzt muss noch bis Ende Juni eine Zahlung von 100000 Dollar erfolgen und bis Ende Dezember 800000 Dollar Meldegeld, fertig ist das Cup Team.

Durch die Verpflichtung zum Kauf der kleinen Katamarane werden bei der ersten Auflage der America´s Cup World Series Anfang August in Cascais (POR) zehn Boote an der Startlinie erwartet.

America´s Cup Insider Richard Gladwell von sail-world.com geht davon aus, dass inzwischen die Zahl der 15 Herausforderer auf 13 Teams gesunken ist. Ein Team sollnach Prüfung der Unterlagen nicht von ACM zugelassen worden sein.

Es gibt Gerüchte, dass es sich um eine deutsches Team handeln soll. Dahinter könnte sich Greenchallenge verbergen, eine Initiative von ex Team Germany Gründer Uwe Sasse, der sich schon seit einiger Zeit wieder im AC-Umfeld bewegt.

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Carsten Kemmling

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5 Kommentare zu „America´s Cup: Weniger Meldegeld, länger AC45-Kat. ACM erleichtert den Zugang“

  1. avatar Sven sagt:

    Ein AC 45 Kat für 650.000 €………Günstig! 🙂
    Ich begreife nicht warum es ein 72Fuss Katamaran sein muss…………..wie sich zeigt sind 40 Fuss Katamarane schon nicht immer zu kontrolieren………größer ist nicht immer besser….Schade um das Geld ,schade um das schöne Carbon! , und schade um die Veranstaltung.

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  2. avatar John sagt:

    650.000 Euro ist im Vergleich zur Medcup-tauglichen TP52 doch ein Schnäppchen. Der Werbewert ist auch höher etc..

    – Wer Geld hat, soll es ausgeben – besser für die Gesellschaft als es zu sparen.
    – Carbonfasern sind so oder so eine Umweltsauerei 1. Grades.
    – Ob die Veranstaltung floppt? Dafür muss man ihr erstmal eine Chance geben. Ich finde das Konzept und die Öffentlichskeitarbeit bisher gar nicht verkehrt.

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    • avatar Jürgen sagt:

      Warum sind Carbonfasern denn so eine Umweltsauerei? Ich hatte schon überlegt, ob ich nicht Aktien von irgendeinem Carbonhersteller kaufen kann, weil ich das als Zukunftstechnologie sehe.

      Dem Cup in seiner neuen Form würde ich aucherst mal eine Chance geben. Ansonsten könnte man ja auch festschreiben, dass man mit 150 Jahre alten Booten mit Baumwollsegeln segeln sollte. So ähnlich wie beim Laser.

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      • avatar Andreas Ju sagt:

        Antwort zu deiner Frage: Die Herstellung von Carbon ist ohne Ende energieintensiv. Und bei der Herstellung von Energie entstehen Treibhausgase, vor allem CO2. Außerdem ist Carbon kaum vernünftig zu recyceln.

        Bevor du also SGL Carbon oder so als Aktie kaufst, solltest du überlegen, wie sich wohl die Energiepreise entwickeln werden. Und ob die Politik & Energieversorger energieintensive Industrien weiterhin so massiv mit Dumping-Preise subventionieren können und wollen.

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  3. avatar Marc sagt:

    Naja wenn nur jeder Deutsche 1 Cent gibt, haben wir bei ca. 82 Millionen Einwohner schon 820.000 EUR für ne AC Kampagne zusammen. Und 1 Cent tut keinem weh, ich würde auch 10 Cent geben oder sogar nen Euro 😉

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