Anders segeln: Blokarts gelten als heiße Strandsegler für den schmalen Geldbeutel – Video vom WM-Training in Kalifornien

Unterm Pflaster liegt der Strand

Blokarts sind weltweit längst bekannt als Segelspaß-Kisten für Jedermann. Ob auf Park- oder Flugplätzen, Stränden oder in Wüsten – auf den segelnden Karts kann man so richtig die S… rauslassen.

Blokarts wurden 1999 von dem Neuseeländer Paul „Guru“ Beckett „erfunden“. Basierend auf dem Design herkömmlicher Strandsegler konzipierte Beckett einen kompakten Kart, der einfach zu manövrieren ist und für eine Menge Segelspaß an Land überall dort zum Einsatz kommen kann, wo mehr „Platz als die Größe eines Tennisplatzes“ befahrbar ist. Auseinandergenommen passen alle Teile des Blokarts in eine Packtasche, die kaum größer als ein Golfsack ist. Der Clou: Blokarts gibt es neu bereits ab ca. 2.500 Euro 

Der Blokart begeisterte seit Beginn seiner Produktion in Serie (2000) schnell Landsegler in den USA und in Europa. Vor allem dort, wo große Landflächen (vom Parkplatz über Flughäfen bis zu Wüstenebenen) oder lange Strände zur Verfügung stehen, sieht man immer öfter die „rasenden Karts“ herumflitzen.

Schneller als 100 km/h wurde mit den Geräten bereits gesegelt; wer den (ebenfalls serienmäßig erhältlichen) Kufensatz unterschnallt, kann auf Eis sogar bis 120 km/h schnell werden.

Auf Blokarts durchquerten französische Abenteurer die Wüste Gobi und große Teile der Mongolei. Und seit etwa zehn Jahren finden immer öfter Blokart-Rennen statt.

Legendär sind die Weltmeisterschaften: 2008 fanden sie in Becketts Heimatstadt Papamoa/Neuseeland statt, 2010 auf den riesigen Stränden des belgischen Oostende. 2012 auf dem Wüstenboden eines ausgetrockneten Sees in Ivanpah, Kalifornien, wo sie auch dieses Jahr wieder vom 4.-14. April  stattfinden werden. Dort gibt es übrigens auch Blokarts zu mieten, Anmeldeschluss ist der 20. März!

Einige „einheimische“ Blokarter haben auf dem WM-Terrain schon mal vorgeglüht: Das Video oben zeigt tolle Aufnahmen auf einer perfekten Landsegler-Fläche. Das zweite Video bringt die Stimmung bei der letzten WM in Australien rüber. Und einfach nur so zum Spaß und als Beweis dafür, wie „leicht“ das Teil zu manövrieren ist, noch als Bonbon den „Dutchflip“.

Blokart Weltmeisterschaften

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Michael Kunst

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Ein Kommentar „Anders segeln: Blokarts gelten als heiße Strandsegler für den schmalen Geldbeutel – Video vom WM-Training in Kalifornien“

  1. avatar Attacke sagt:

    “Der Blokart begeisterte seit Beginn seiner Produktion in Serie (2000) schnell Landsegler in den USA und in Europa”

    In Deutschland scheint die Begeisterung ja nicht so gross zu sein, denn Blokart-Spots sucht man in D vergeblich:

    http://www.blokart-team-germany.de/spots.html

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