STG im Windkanal: Lutz/Beucke beim Aerodynamik-Test

Strömungsgünstig

Das Sailing Team Germany hat im Ingolstädter Audi Windkanal versucht, die Ausreithaltung im 49er und 470er zu optimieren.

Tina Lutz und Susann Beucke im Audi Windtunnel.

Tina Lutz und Susann Beucke beim Ausreiten im Audi Windtunnel. Ob die Pferdeschänze nicht zu sehr bremsen? © STG

Tina Lutz und Susann Beucke sowie Patrick Follmann mit Ersatz-Steuermann Julian Stückl haben ihren 49er und 470er in den Windkanal gebracht, um den Einfluss des aerodynamischen Widerstandes beim Ausreiten auszutesten.

Dabei nahmen die Segler verschiedene Körperhaltungen ein und probierten unterschiedliche Bekleidungen aus. Die Ergebnisse sind noch nicht bekannt. STG Koordinator Joachim Hellmich erhofft sich präzise Ergebnisse, die von allen STG Teams umgesetzt werden können.

Klar ist, dass sich die Segler in den schnellen Bootsklassen wie 49er oder Nacra 17  mehr Gedanken über ihren Windwiderstand machen müssen. Aber besonders beim Amwind-Segeln kann der Bremseffekt durch flatternde Kleidung extrem sein. In diesem Testfeld haben sich in der Vergangenheit besonders die Tornado-Segler hervor getan. Sie waren die Ersten, die enganliegende Kleidung bevorzugten.

Das zurzeit beste deutsche Frauen Duo im 49er FX

Das zurzeit beste deutsche Frauen Duo im 49er FX optimiert seinen Windwiderstand. © STG

470er Trocken-Training.

470er Trocken-Training. Patrick Follmann im Trapez mit Julian Stückl. © STG

STG Koordinator Joachim Hellmich

STG Koordinator Joachim Hellmich legt mit Hand an beim Versuchsaufbau. © STG

Das STG Team im Audi Windkanal.

Das STG Team im Audi Windkanal. © STG

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Carsten Kemmling

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47 Kommentare zu „STG im Windkanal: Lutz/Beucke beim Aerodynamik-Test“

  1. avatar richi sagt:

    ist eine schwimmweste nicht wesentlich für einen windkanaltest?

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  2. avatar Alex sagt:

    Bin gespannt wann Segler aussehen wie Bahnradfahrer oder Eisschnellläufer. 😉

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  3. avatar Oh, nass is sagt:

    Über nem A-Körbchen hat man heute keine Chance mehr!

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    • avatar so isses sagt:

      Der DSV sollte sich in anbetracht dieser Erkenntnis überlegen, ob er das nicht in die neuen Oympiaausscheidungskriterien mit aufnimmt.

      … verdammt, warum komme ich bei Lutz/Beulke immer wieder auf das Thema Olympiaausscheidung?

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      • avatar #aufschrei sagt:

        immer diese Luftpumpen, die versuchen durch einen unqualifiziert sexistischen Kommentar einen Shitstorm loszutreten – das geht ma garnicht.

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        • avatar Oh, nass is sagt:

          Perfekt analysiert!

          Zur Strafe beschäftige ich mich heut Abend 2 Stunden mit Sitten und Anstandsregeln des 18. Jahrhunderts!

          LG Luftpumpe

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      • avatar Stefan sagt:

        …das liegt daran, wenn man immer nur Ausscheidungen im Kopf hat 😉

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  4. avatar Klugscheißer sagt:

    Amerikanische Wissenschaftlier haben kürzlich rausgefunden, dass dieser Windkanal PR Gag vom Deutschen Schmimmverband initiiert wurde. Dieser versucht seit geraumer Zeit Abnehmer für alte hydrodinamisch optimierte Schwimmanzüge zu finden.

    Aber mal im ernst, Auf die Erkenntnisse, die über den gesunden Menschenverstand hinausgehen, bin ich mal gespannt. Kann man vielleicht den zusätzlichen Windwiederstand durch den über den Kopf gestreckten Arm gegen das zusätzliche aufrichtende Moment plausiebel abwägen? Oder was gibt es da noch für Alternativen in der Trapezposition, die keinen negativen Einfluss auf das aufrichtende Moment haben?

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  5. avatar SR-Fan sagt:

    Soso, da kommt jetzt raus, dass man möglichst in einer Linie stehen, enganliegende Klamotten und eng beisammen stehen sollte. Endlich mal ein großer Schritt in die richtige Richtung 😉

    VG

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    • avatar Manfred sagt:

      SR Fan, du hast noch vergessen: tief zu hängen, auch wenn es schwer fällt beim reinkommen. Der Arm darf ja nicht zur Talje greifen. Achtung: erhöhter Windwiderstand.

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  6. avatar Wilfried sagt:

    und kurze Haare mit ner Badekappe auch was bringen würden

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  7. avatar Klugscheißer 2 sagt:

    Ein Aerodynamiktest ohne Segel….
    Warum haben die nicht gleich das Boot wegegelassen!
    Ich schließ mich meinen Vorrednern an, es werden revolutionäre Erkenntnisse dabei herauskommen!
    Die Idee mit der Badekappe finde ich auch gut!

    Ich glaube auch eher an eine PR Nummer

    Trotzdem interessant, Danke SR!

    Grüße

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    • avatar Alex sagt:

      Der Verdacht mit der PR-Nummer drängt sich auf.

      Würden die sich tatsächlich einen Vorteil aus den Tests erhoffen, ist es dann schlau mit solchen Tests gleich an die Öffentlichkeit zu gehen?

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      • avatar Manfred sagt:

        Öffentlichkeit schädigt in diesem Fall nicht die “schnellen” Nationen. Deren Trainer, wie VK, oder auch in GB hatten das schon lange drauf. Da könnte man die Haltung und Klamotte einfach abkupfern. Trotzdem, den STG Mädels und Jungs gibt das bestimmt ein tolles und sicheres Gefühl. Dann macht auch das fehlen der Schwimmweste nichts. Und darum geht es doch. Nicht ob es relevant ist oder (wg weglassen der Segel) überhaupt erkenntnisreich. Ein PR Stunt, der im Kopf eine Überlegenheit erzeugen kann, ääh könnte, wenn wir hier nicht so kritisieren würden…

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    • avatar Ballbreaker sagt:

      @ Klugscheißer2:
      Wichtiger Einwand!

      Warum betreibt man einen derartigen Aufwand und testet ohne Segel? Dass Windströmungen an Segeln nicht nur Auswirkungen nach Lee oder achteraus haben, weiss eigentlich mittlerweile jeder interessierte Segelanfänger….

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  8. avatar dubblebubble sagt:

    Die Jokes hier müssen jedenfalls nicht mehr in den Windkanal. Flacher geht’s nicht mehr.

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  9. avatar Ketzer sagt:

    “Die Ergebnisse sind noch nicht bekannt” = Die Unterschiede waren nicht meßbar.

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  10. avatar Schnellschuss sagt:

    Es gibt australische Literatur, die sich damit auseinander gesetzt hat. Das war in den 90ern. Die dt. Ausgabe ist vergriffen, vielleicht muss man deshalb noch einmal mit deutscher Gründlichkeit dieses Thema beackern. Dabei ist es viel entscheidender wie hoch man hängt. Verwirbelung der Luft direkt über dem Wasser ist das Thema. Es sieht nicht danach aus, dass man das simuliert hat. Aber man kann ja noch einmal nach Ingolstadt reisen und Geld und Zeit investieren.

    So weit ich das noch richtig drauf habe, steigt der Windwiderstand mit der Geschwindigkeit zum Quadrat. Also ist das ganze Thema auch nur wichtig für die Skiffs und den Nacra 17. Vielleicht auch für die Surfer. Dann hatte keiner der Athleten eine Schwimmweste an, die natürlich aufträgt. Vielleicht hat die marinepool nicht rechtzeitig liefern können.

    Viel einfacher hätte man es gehabt, wenn man die Top Guys der 49er Klasse jetzt vor Arenal beim Training für zwei Stunden anschauen würde.

    Das stinkt doch nach PR Aktion. Die marinepool Klamotte sieht ja nett aus, macht ne slicke Figur. Das SAP Logo könnte noch etwas größer wie auch der viel zu kleine marinepool Aufdruck. Hey Leute, steigt mal in die PR-Bundesliga auf.

    Hmm, ob sich Audi mit einer solchen Aktion einen Gefallen tut …

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  11. avatar Joh^ sagt:

    Wenn sie die Stunden auf dem Wasser verbracht hätten, was meint ihr, was für ein Vorteil das gewesen wäre?!

    Ich fange an, dann an solchen Stellen zu schrauben, wenn es an anderen, einfacheren Stellschrauben nichts mehr zu drehen gibt… das Wasserprogramm muss ja schon Olympiareif sein…..

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  12. avatar Alex sagt:

    Mit einer PR-Aktion habe ich kein Problem.
    Steige ich irgendwo als Sponsor ein, ist das einen Werbeinvestition die mit den erreichten Zuschauern multipliziert mit einem Webewert gemessen wird und die Investition mit dem Ziel-ROI zu vergleichen. Kingfish hatte seinerzeit glaube ich 50 Mio. bei Ellen Macartur investiert und mit dem Rekord einen Werbewert von 250 Mio. eingespielt.

    Mit dieser Aktion wird hier gleich für mehrere Marken kostenfrei bei z.B. Segelreporter geworben.
    Dafür unterstützen diese Marken die Sportler und machen Leistungssport in diesem Niveau erst möglich.

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  13. avatar Tim sagt:

    Aus einer intensiven wissenschaftlichen Studie am Ingolstädter Audi Windkanal ging im Februar 2013 hervor, das segeln mit Baseball Caps und gut lesbaren Logo Aufdruck des Sponsors leider kurzfristig gesehen keinen nennenswerten aerodynamischen Performance Vorteile zur Folge hatte. Allerdings ließ sich festhalten dass die Performance auf den Bankkonten des STG kurz nach Abschluss der Testreihe in einem erheblich Maße Anstieg.
    Sofern dieses Geld gut investiert wird, kann langfristig gesehen die Baseball Kappe beim segeln dennoch zu signifikanten Performance Steigerungen führen. Dies ließ sich so auch durch fundierte CFD Untersuchungen bestätigen.

    Es sei euch gegönnt PR mäßig eine sehr schöner Auftritt aber wissenschaftlich gesehen…… na ja eher zweifelhaft.

    In Kiel steht auch ein kleiner Windkanal, da müsst ihr gar nicht soweit fahren. Da passt zwar keinen 49er rein aber immer hin haben die da Ahnung vom segeln und könnten euch daher wissenschaftlich wohl eher etwas besser beraten.

    http://www.yru-kiel.de/twistflowwindtunnel.0.html

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  14. avatar RVK sagt:

    Dass immer noch diese Milchmädchenrechnungen auftauchen! Was heißt das denn, 250 Millionen Werbewert generiert? Das sagt Null über den RoI aus. Es wird die Effektivität der erreichten Kanäle und der eingesetzten Botschaften komplett ausgeblendet. Wenn man sich mit dem RoI auseinandersetzt, dann bitte in Sales! Sprich in harten Euros, Dollars, Pfund oder was auch immer! Wie viel Sales hätte ich mit einem Budget von 50 Millionen Werbung erreicht im Vergleich zu wie viel Sales habe ich mit 50 Millionen Sponsoring erreicht….

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Uii – da regt sich aber einer auf.

      1. Es geht hier auch erstmal nicht um den Werbewert oder den Erfolg für Audi, sondern ob überhaupt ein Mehrwert für den Segelsport entstanden ist (und genau das ist ja fraglich).

      2. Den Anteil eines möglichen Imagegewinn auf eine Einzelmaßnahme wie diese runterbrechen zu wollen wäre absoluter Humbug – selbst im BWL-Geschwurbel. ROI hin oder her. Wenn das mathematisch wirklich möglich wäre, würden sich manche Werbesegmente ganz schön umsehen 😉

      VG

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    • avatar Alex sagt:

      @RVK:

      Errechnet man den ROI, addiert man die Umsatzrendite mit dem Kapitalumschlag und erhält so die Angabe, in welchem Verhältnis Gewinn und investiertes Kapital zueinander. Der ROI kann Entscheidungen für zukünftige Investitionen erleichtern, weil die Effizienz dieser berechenbar wird. Außerdem können verschiedene Investitionen miteinander verglichen werden. Im Performance-Marketing etwa soll der ROI möglichst kurzfristig sein, da die Ausgaben für Werbung im Idealfall gleich wieder durch Einnahmen ausgeglichen werden. Beim Branding hingegen wird auf langfristige Markenbildung gesetzt, so dass der Wert des Return-on-Investments von nicht allzu großem Interesse ist.

      Quelle: http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/return-on-investment-roi

      Stellt sich hier max. die Frage ob Audi in diesem Fall an Performance-Marketing oder Branding denkt.
      Ich meine in diesem Fall Performance, beim allgemeinen Einstieg im Segelnsport an Branding.

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      • avatar SR-Fan sagt:

        Das Problem ist ja nicht die Berechnung des Kapitaleinsatzes 😉
        Bei Werbung ist das Problem ja immer die Kalkulation des Outputs und das beziehe ich jetzt mal nicht auf häufig zitierten 50%.
        Es geht schlichtweg darum, ob Du anhand dieses Windkanaltests nachweisen kannst, das Audi X Fahrzeuge mehr verkauft. Und das natürlich unabhängig von allen anderen Marketingmaßnahmen von Audi, die zeitgleich kaufen.

        Viel Spaß dabei 😉

        VG

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  15. avatar Florian sagt:

    Tolle PR-Arbeit!!

    (Widerstand der Person ist im laminaren Fall linear und im turbulenten Fall quadratisch.)
    Falls man der Meinung ist diesen Problem mittels CFD-Simulation zu erschlagen, dann wünsche ich dem Team viel Spaß und ganz viel Rechenpower und Geld im Projektbudget.

    Für einen “wissenschaftlich” Analyse der Effekte sind mit kompletten Rigg dürfte der Windkanal,welcher für ein Auto gebaut wurde ein bisschen klein sein. Schwierig finde ich die Rekonstruktion der tatsächlichen Windgeschwindigkeit auf dem Boot. EIn Windkanal dürfte nur das “absolute” Flachwasser abbilden können.
    Sonst müßte die Anströmung permanent pulsieren und die Strömungsrichtung dabei ändern.

    Spannend ist nicht nur der Fall bei dem die Segler hängen, sondern auch bei Leichtwind die optimale Position auf dem Boot.

    Kann man die Bekleidungsfrage nicht rein subjektiv durch die Athleten lösen?
    An den Widerstand der Segler wird auch die Kraft, welche den Körper vom Boot wegdrückt größer.
    Wahrscheinlich geht dieser Effekt mit dem Optimalen längs- und quertrimm einher, durch die Trennung von Aerodynamik und Hydrodynamik wird es zwar “wissenschaftlicher”, aber beide Effekte müssen dann auch erforscht und verbunden werden.

    Primäre sollte doc h die Frage sein, was macht das Boot schneller?
    Auf der anderen Seite gibt es auch einen “Kundenwunsch” einer geeigneten PR-Plattform.
    Auch eine Sponsor muß seine Ausgaben heute wirtschaftlich begründen.
    Und wenn 20% der Segler jetzt mehr ein bestimmtes Auto fahren, dann geht das Projekt auf.

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    • avatar Tim sagt:

      Na ja wenn man so anfängt, dann müsste man aber auch bedenken das die Windgeschwindigkeit und Anströmungswinkel abhängig sind vom Abstand zur Wasseroberfläche. Auf der Wasseroberfläche ist die Windgeschwindigkeit gleich 0 und nimmt zum Masttop zu. Daher fliegen die meisten Seevögel ja auch über lange Distanzen ganz knapp über der Wasseroberfläche…. Weniger Gegenwind spart Energie und ein bisschen Aufwind durch die wellen gibt es noch Gratis dazu.
      In den Twist Flow Windkanälen in Auckland und in Kiel wird dieser natürliche Effekt durch getwistete Lamellen im Kanal nachgebildet. Siehe link

      http://ec.europa.eu/regional_policy/projects/stories/image.cfm?id=1263

      Um den genauen Anströmungswinkel den die Crew erfährt heraus zu finden muss man aber auch den Einfluss der freien Wasseroberfläche und des Wellenbildes in betracht ziehen. Siehe link
      http://cache.mentor.com/mentor2/images/screenshots/wb-sails1.jpg

      Wenn ich mir jetzt wieder die Bilder oben ansehe, dann ist dass aus wissenschaftlicher Sicht ganz schön grober Unfug der da betrieben wurde.
      Aber ne schöne show….

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  16. avatar Wilfried sagt:

    wundert mich dass noch niemand moniert hat, dass der vorschoter beim 470er gar nicht auf dem Boot steht. Unerlaubter Miniausleger. Dann wäre ja noch die Frage zu klären wie weit der Oberkörper gedreht werden muss um zusätzlichen Abtrieb zu erzeugen. Wie groß der Twist in der Schulter sein muss und wie die Düse zwischen Vorschoter und Steuermann gestaltet werden muss.

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  17. avatar Florian sagt:

    @Tim
    Soweit wollte ich im ersten Schritt nicht gehen. Der Effekt bei den Seevögel ist ein zusätzlicher Effekt durch die Bodennahe Aerodynamik sogenannter Bodeneffekt (grob kommt dieser Effekt zustand, weil das Fluid durch die Wand des Wassers an einer Seite behindert wird und sich daher ein höher Druckgradient und Auftrieb über dem Flügel verwirklichen lässt.

    (Die Russen hatten ein bodennahes Flugzeug entwickelt im kalten Krieg, welche unter dem Radar genbau diesen Effekt ausnützt.)

    Die Oberflächengeschwindigkeit des Wassers ist nicht 0 im absoluten sondern abhängig von der vorherrschenden Gezeitenströmung und der “über längere Zeit” aufgeprägte Windenergie, welche über die Schubspannungen an der Phasengrenze induziert bis dieser Effekt zueiner “Instabilität der Welle führt”.

    Ich finde den Versuch interessant und kann man jeden Versuch immer wieder perfektionieren nur ein Grundstein gehört mal gelegt um langfristig Erfolg zu haben.

    Ein Kind hatte 1920er Jahre den Traum zum Mond zu fliegen und hat sich trotz der Kritiker nicht von diesem Traum abbringen lassen.

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    • avatar SR-Fan sagt:

      Vielleicht liege ich bei der Theorie ja falsch. Aber 1. sind alle mir bekannten Bodeneffektfahrzeuge deutlich schneller als eine Jolle?! Zudem wäre ein Bodenfeffekt doch eher kontraproduktiv, weil er das aufrichtende Moment reduziert?!

      VG

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    • avatar OhMyGod! sagt:

      Florian, liest du dir eigentlich durch, was du selber (und andere) in die Tastatur haust? Das ist ein Graus!

      “Fluid durch die Wand des Wassers”……no comment.

      by the way: TIm erwähnt die Windgeschwindigkeit auf der Wasseroberfläche; du gehst auf die Oberflächengeschwindigkeit ein (Strömung) und erklärst dann die Wellenbrechung (what for?)

      Sorry, nicht persönlich nehmen, musste mal sein!

      “äufgeprägte Windenergie”……

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  18. avatar Florian sagt:

    Bodeneffekte werden bei Powerboats betrachtet, um den Wasserwiderstrand zu verringern und den Auftrieb durch Luft zu vererhöhen. Wird dieser aber zu groß kommt es zum Überschlag. Ich teile die Ansicht, dass man in erstmal ausblenden kann, weil das Boot noch viel zu langsam ist und zu viel benetzte Fläche im Wasser.
    (Eher Thema bei den Highspeed Segelfahrzeugen > 30 Knoten)

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  19. avatar Marc sagt:

    32 Kommentare, Audis PR Abteilung scheint ganze Arbeit geleistet zu haben.

    Bekommen Tina und Suann 2016 dann eigentlich Glatze verordnet damit Gold sicher ist? Immerhin bremst so ein flatterndes Haarbündel ganz ungemein! Oder bekommen sie nur ne Schwimmhaube auf? In die könnte man noch Blei einnähen, damit mehr aufrichtendes Moment da ist. Der Kopf ist die perfekte Stelle, denn da ist der Hebelarm am längsten 😉

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    • avatar Oh, nass is sagt:

      Ja, die PR Abteilung ist wirklich der Hammer!

      Wie sie wieder die paarhundertfuffzig SR-Leser hier zielsicher eingesammelt haben, einfach phantastisch!
      Da steckt in jedem Fall jahrelange Erfahrung, jede Menge Talent, perfekte Teamarbeit und einmaliges Knowhow dahinter! 🙂

      Wenn jetzt Tina und Sanni noch ihre Homepage pflegen, könnte tatsächlich ein Audi mehr im Jahr verkauft werden. 🙂

      Gut, die Audis der Segler, denen der Profizirkus so auf den Keks geht, daß sie sich künftig für eine Marke entscheiden, müssen wir natürlich abziehen!

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  20. avatar Florian sagt:

    Dann würde ich mir zwei Möglichkeiten wünschen:

    a) man stellt eine Frage zu einem Kommentar, der an einen anderen gerichtet war: “Wie hast Du das gemeint?”

    b) man merkt, dass der Kommentar gar nicht für einen bestimmt war.

    c) man nimmt sich mal ein Fachbuch, wie z.B.. Gersten Schlichten, Grenzschichttheorie in die Hand und bildet sich weiter, dass man Begriffe wie “Fluid” usw. versteht.

    d) einer äußert sich so wie …

    Für viele Menschen war früher die Vorstellung, dass die Erde “keine” Scheibe ist ein Graus, usw… .

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  21. avatar Rüdiger sagt:

    Ist das nicht eher ein Marketing-Gag?
    Dem Sponsor fehlt es ja ansonsten offensichtlich an werbewirksamen Auftritten seiner STG-Sportler.
    Wie wär’s denn mit Aktionen auf dem Wasser? RedBull hat’s ja beim YAC vorgemacht.

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    • avatar Marc sagt:

      Das deutsche Youth Americas Cup Team hat es btw sogar in die ntv Nachrichten geschafft. Wurde heute schon mehrfach ausgestrahlt, dass sie sich qualifiziert haben(und noch Sponsoren für 250k EUR suchen).

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      • avatar Oh, nass is sagt:

        Warum nur 250.000 Euro?

        Das Event findet vielleicht nie wieder statt. Da sollten sie schon mehr hinlangen, wenn schon mal so eine Gelegenheit da ist!

        Gut, die Boote werden gestellt und Trainings wird man nicht viel machen. Die tanzen ja alle noch auf anderen Hochzeiten. Von daher hat man wohl nur Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Und das STG wird sicher auch zuschießen. Na ja, und dann hat jeder noch seine Einzelsponsoren, die ihnen durchs Jahr helfen.

        Also für ein paar Tage in Frisco segeln gehen, könnte das insgesamt schon reichen! Muß ja nicht jeden Tag Kaviar sein.

        Man kann da ja auch ohne das Boot näher zu kennen, perfekt zu beherrschen und auszutrimmen erfolgreich sein, wie man sehen konnte, also wohl auch ein paar hundert Hobbyseglercrews könnten da eine echt rgute Figur machen, wie es aussieht, von daher sind 250.000 Euro vielleicht doch angemessen?

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        • avatar Manfred sagt:

          Netter Kommentar, oh nass is.
          Man darf die deutschen Verhältnisse natürlich nicht mit denen der Engländer vergleichen. Da hat ein Papa nen Bauernhof mit ner Scheune und da haben die in Eigenregie das Deck eines AC45 nachgebaut und dann die Bewegungsabläufe (Choreographie) geübt bis zum abwinken. (und übern weiter) Denke das hat vielleicht 500 Tacken für Holz verschlungen. Gebrauchte Tampen und Elastic von aktuellen Kampagnen, wo das eh in der neuen Saison auf den Müll geht. Und so haben sie sich qualifiziert, die Tommys.

          Hier müsste natürlich eine, auf die speziellen Bedürfnisse der jugendlichen Segler zugeschnittene Halle gemietet werden und dann werden Designer und Bootsbauer beauftragt, das Deck nachzubauen. Da sind schon mal leicht 100T Tacken weg. Die PR Agentur, die das vermarket, braucht auch nochmal mind. 50T um Fernsehminuten zu schalten und mittels Anzeigen Text in Online-oder Printmedien unterbringen zu können. Na, vermutlich das doppelte. Bleiben also für Reisekosten, Spesen und Übernachtung noch 50T. In meiner Welt und mit mir als Reiseleiter würde das dicke ausreichen. Aber Keksperten sind ja leider nicht gefragt.

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          • avatar Oh, nass is sagt:

            100.000 Euro für eine PR-Agentur, für ein paar Fernsehminuten und einen Bericht im Segelreporter?

            Hhhhmmm, für die Übertragungsrechte der Fußball Bundesliga wird ordentlich gelöhnt!

            Also irgendwas stimmt hier nicht!!!! *g

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          • avatar Günther Ahlas sagt:

            Und dann noch die Kosten für die Werbeagentur selber….

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  22. avatar Julian Stückl sagt:

    Es ist sehr lustig die Kommentare zu lesen, v.a. die ganzen Mutmaßungen über Bugetverwendungen von STG und was wir möglicherweise rausgefunden haben, dass doch eh jeder weiß, der in Physik aufgepasst hat…

    Lasst euch eins gesagt sein, STG hat da eigentlich nichts gezahlt, sondern nur Audi und wir haben auch ein paar Sachen rausgefunden, die man anders erwartet hätte.

    https://www.facebook.com/SailingTeamStuecklSzymanski

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