60 Katzen an Bord: Das unglaubliche Ende eines Segelbootes

Sechs Pfoten pro Fuß

Was mit einer einzigen Bordkatze begann, endete sechs Jahre später mit Polizei, Tierschützern, diversen Katzenrettern und einem Segelboot voller Stubentiger. Jetzt wurde die Yacht verschrottet.

In den USA heißt es nicht „Miau“, sondern „Meowww“. 240 Pfoten auf einer Yacht. Foto: Tacoma Police

Bordkatzen gehören zur Seefahrt. Sie hielten früher die Mäuse aus den Vorräten, leisteten einsamen Seeleuten Gesellschaft und haben es inzwischen zu beachtlichen Karrieren z.B. auf Instagram gebracht. Katzenfotos gehen immer! Rund 60 Katzen gleichzeitig auf einer 40-Fuß-Segelyacht sind dagegen selbst für maritime Verhältnisse eher ungewöhnlich.

Genau diese Besatzungsstärke entdeckte die Polizei vor Tacoma im US-Bundesstaat Washington. Im Puget Sound, eine ca. 150 km lange, inselreiche und verzweigte Meeresbucht im Nordwesten des US-Bundesstaates Washingtons, lag ein rund 40 Fuß langes, mastloses Segelboot vor Anker. Einen Skipper fanden die Beamten zunächst nicht. Dafür reichlich Katzen. Auf Deck, unter Deck und vor allem in diversen Winkeln des Schiffes, in denen sich Katzen hervorragend verstecken können und normal gewachsene Polizisten vermutlich eher schlecht hineinpassen. So ein Schiff hat ja viele Ecken, an die man nicht rankommt, wie jeder Segler leidvoll weiß. 

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