Eine 40 Meter lange Charteryacht läuft nachts auf einen Felsen und wird schwer beschädigt. Die Ursache ist noch ungeklärt. Eine Auswertung der AIS-Daten wirft jedoch Fragen auf.
40 Meter auf dem Felsen. Screenshot Insta Reel „Bodrum Sail“Das traurige Bild der halb gesunkenen Zelda: Die 40,4 Meter lange Gulet liegt vor Karaada bei Bodrum mit deutlicher Schlagseite unmittelbar an der felsigen Küste. Teile des Schiffes befinden sich im Wasser, der Rumpf wurde nach der Havarie gesichert. Die türkische Küstenwache und die Hafenbehörde von Bodrum beschäftigen sich mit der Bergung.
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Was in der Nacht zum 18. September geschah, ist bislang nur teilweise geklärt. Gegen 2 Uhr türkischer Ortszeit kollidierte die unter maltesischer Flagge fahrende Zelda mit den Felsen südlich von Bodrum. Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur DHA befanden sich sieben Menschen an Bord, vier Passagiere und drei Crewmitglieder. Sie konnten die Yacht mit Beibooten verlassen, verletzt wurde niemand. Warum die große Yacht auf die Felsen geriet, ist bislang nicht bekannt.
Wir haben uns die Fahrt anhand der AIS Daten genauer angesehen und die Fahrt vor der Havarie rekonstruiert. Das Ergebnis wirft durchaus Fragen auf.


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