Vor sieben Monaten strandete die Acoa an der Küste Mallorcas. Damals war sie noch zu retten. Nun wurde sie mit Parolen beschmiert, Scheiben eingeschlagen und ein Segel hat sich ausgerollt. Neue Bilder der Fotografin Angie Kirchhofer zeigen eindrucksvoll, wie aus der Dübbel&Jesse Yacht ein Wrack geworden ist.

Sie war für Weltmeere gebaut, segelte bis in die Antarktis und galt nach ihrer Strandung vor Mallorca zunächst noch als rettbar. Sieben Monate später liegt die „Acoa“ immer noch am selben Ort – inzwischen sind Scheiben eingeschlagen, das Deck mit Parolen beschmiert und ein ausgerolltes Segel schlägt im Wind. Neue Fotos zeigen, wie stark sich der Zustand der außergewöhnlichen Yacht inzwischen verschlechtert hat.
Als die „Acoa“ im Januar an der Playa de Sa Marjal bei Son Servera strandete, wirkte die Lage zwar dramatisch, das Schiff selbst aber noch vergleichsweise intakt. Die rund 28 Meter lange Aluminiumyacht lag schräg auf den Felsen, große strukturelle Schäden waren auf den ersten Bildern jedoch nicht zu erkennen.
SegelReporter sprach damals mit dem Bootsbauer Kai-Uwe Eilts, der an dem Bau der Yacht bei Dübbel & Jesse beteiligt war. Seine Einschätzung war vorsichtig optimistisch. Ein solcher Aluminiumrumpf sei grundsätzlich in der Lage, erhebliche Belastungen auszuhalten. Entscheidend sei allerdings, wie lange das Schiff auf den Felsen liege und welchen Belastungen es dort ausgesetzt werde.
Genau das ist inzwischen zum Problem geworden. Seit rund sieben Monaten liegt die „Acoa“ nahezu unverändert vor der Küste. Eine angekündigte Bergung ist bis heute nicht erfolgt.

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