Auf Buhne gestrandet: Großeinsatz auf Norderney

Sofortige Bergung war nicht möglich

Eine Segelyacht ist am Sonntagabend vor Norderney auf einer Buhne am Weststrand havariert. Der Skipper konnte das Boot rechtzeitig verlassen und blieb zum Glück offenbar unverletzt. Eine sofortige Bergung war jedoch nicht möglich.

Gestrandete Yacht. © DLRG Ortsgruppe Norderney e.V.

Gegen 18 Uhr wurden Feuerwehr, DGzRS und DLRG zu dem Einsatz unterhalb der Milchbar am Weststrand alarmiert. Nach Angaben der DLRG war zuvor ein auf einer Buhne gestrandetes Segelboot gemeldet worden. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte der Skipper sein Schiff bereits eigenständig verlassen. Er wurde anschließend vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht.

 

Bergung war zunächst nicht möglich

Deutlich schwieriger als die Rettung des Seglers gestaltete sich die Frage, wie das unter polnischer Flagge segelnde Boot geborgen werden kann. Nach Einschätzung der beteiligten Einsatzkräfte war eine spontane Bergung weder von der Seeseite noch vom Strand aus möglich. Stattdessen entschieden sich Feuerwehr, DGzRS und DLRG, das Schiff zunächst auf der Buhne zu belassen.

© DLRG Ortsgruppe Norderney e.V.

Der Grund: Mit der auflaufenden Tide soll die Segelyacht zunächst weiter auf den Strand gedrückt werden. Von dort aus versprechen sich die Einsatzkräfte bessere Voraussetzungen für eine spätere Bergung. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.Warum die Yacht auf die Buhne geriet, ist bislang nicht bekannt. 

 

© DLRG Ortsgruppe Norderney e.V.

 

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