Beinahe-Havarie im Plüschowhafen. Fragen zum Zustand der Anlage werden zum Problem der Schwentineflotte

„Sowas passiert hier ja öfter“

Erneut macht das als Plüschowhafen bekannte Becken in Kiel von sich reden, wo sich ältere Sportboote und kleine Yachten ohne regulären Liegeplatz sammeln. Am Sonntag musste ein Zweimaster in erbärmlichem Zustand von Feuerwehr und THW vorm Sinken gerettet werden. Das Problem ist aber ein anderes. Über die Außenwirkung eines Geländes und die Folgen für die ansässige Schwentineflotte. 

Fast gesunken: die Sturmvogel © Stephan Boden

Der Regen ist gerade durchgezogen, die warme Sonne lässt den Boden dampfen. Hinter den Absperrgittern an der Kaimauer des Plüschowhafens stehen zwei Fahrzeuge des THW und ein Bürocontainer. Kabel mit Fahrüberschutz queren den Weg und laufen zur Kaimauer, ab der verschiedene Gerätschaften zu sehen sind. Dahinter: das heutige Problem – ein Zweimaster namens Sturmvogel. Ein denkbar marodes Schiff, umgeben von Ölsperren, nicht mehr alleine schwimmfähig. Und im Hintergrund zu sehen: eine Ansammlung von Segelbooten, für die das heutige Problem zum generellen Problem geworden sind – die Schwentineflotte. Die befinden sich zwar in einem anderen Bereich, aber in der Wahrnehmung ist das für Viele alles eins. 

Das eigentliche Problem für die Schwentineflotte

Mitgliedschaft erforderlich

Sie müssen ein Mitglied sein, um auf diesen Inhalt zuzugreifen.

Mitgliederstufen anzeigen

Already a member? Hier einloggen

2 Kommentare zu „Beinahe-Havarie im Plüschowhafen. Fragen zum Zustand der Anlage werden zum Problem der Schwentineflotte“

  1. Stefan M*

    sagt:

    Der Erste Blick, der hier täuscht….

    … der unbezahlt sichtbare Teil dieses Artikels hinterlässt den Eindruck, die „Schwentineflotte“ hätte etwas mit dem „Sturmvogel“ zu tun. DAS IST NICHT SO! Alle was über die Gute Seemannschaft hinausgeht, ist NICHT Teil der Verantwortung der Flotte. Und selbstverständlich fühlt sich jeder Segler in der Flotte verpflichtet, bei einem verlassenen, maroden und seit Jahren langsam sinkenden Schiff schon allein aus Umweltschutz-Gründen „ein Auge drauf“ zu haben, ob noch Masten zu sehen sind… Ab- und an wird dann mal die Feuerwehr, die Seenotrettung oder die WaschPo gerufen, wenn Drama droht. Die Eigner scheinen sich jedenfalls NICHT zu kümmern.

    Es wäre sicher im Interesse der Schwentineflotte, wenn der Artikel (… auch schon im Teaser) das klarer stellt.

    Handbreit!
    ST*M

    2
    2
    1. Moin. Es steht genau so im Artikel. Ein Teaser kann leider nicht den kompletten Inhalt wiedergeben.

      2
      2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert