Die Boote, auf denen Charlie Dalins seglerischer Lebensweg begann und die ihn schließlich in die Weltspitze führten, versammelten sich am 15. September vor Concarneau. Dazu kamen Weggefährten, Konkurrenten, Fischer und unzählige Freizeitsegler. Eine gewaltige maritime Hommage für einen Mann, der selbst nie viel Aufhebens um seine Person machte.

Es sind ausgerechnet die kleinsten Boote, die an diesem Nachmittag eines der stärksten Bilder liefern. Eine Reihe Optimisten zieht über die Bucht von Concarneau, weiße Segel, kleine Rümpfe, Kinder an den Pinnen. Auf den Segeln stehen große Buchstaben: MERCI CHARLIE.
Dahinter erscheint ein sehr viel größeres, sehr viel berühmteres Boot. MACIF Santé Prévoyance, jener IMOCA, mit dem Charlie Dalin im Januar nach 64 Tagen, 19 Stunden und 22 Minuten als Sieger des Vendée Globe nach Les Sables-d’Olonne zurückgekehrt war. Ein Triumph, von dem damals noch kaum jemand wusste, unter welchen Bedingungen er zustande gekommen war.
Acht Monate später war Charlie Dalin tot. Gestorben am 10. Juni 2026 an jenem Krebs, gegen den er während seines Vendée Globe gekämpft hatte, ohne daraus öffentlich eine Geschichte zu machen. Er wurde 42 Jahre alt. Am gestrigen, sonnigen Septembernachmittag ist sprichwörtlich „halb Segelfrankreich“ nach Concarneau gekommen, um ihm noch einmal zuzuwinken.

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