Karibik: Charterstreit eskaliert. 80% Umsatzeinbruch. Was die Trump Regierung damit zu tun hat.

Fluch der Karibik

In dem Karibik-Charterparadies Virgin Islands entbrennt gerade ein Streit um hohe Kosten, Gebühren und der daraus resultierenden starken Umsatzeinbrüchen. Die Folgen könnten fatal sein. Was ist passiert?

Nachbarschaftsstreit in der  Karibik © Pixabay

 

Im Segelrevier der Virgin Islands spitzt sich ein wirtschaftlicher Konflikt zu, der Chartersegler künftig direkt betreffen wird. Ein Gesetzentwurf in den British Virgin Islands (BVI) sieht drastisch höhere Gebühren für Charterboote aus den U.S. Virgin Islands (USVI) vor. Unternehmer sprechen von einer Steigerung um ein Vielfaches. Die Trump’sche Zollpolitik tut ihr übriges hinzu. 

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4 Kommentare zu „Karibik: Charterstreit eskaliert. 80% Umsatzeinbruch. Was die Trump Regierung damit zu tun hat.“

  1. Stefano Trentini

    sagt:

    Ich komme gerade von einem zweiwöchigen Törn in den BVI zurück. Ich glaube nicht, dass eine Verringerung der Charterboote aus den USVI für das Revier ein Problem ist. Die Bojen in den Buchten sind meist ab 14:00 alle belegt.

    Die US‑Bevölkerung wird sich daran gewöhnen müssen, dass „America first“ in den anderen Staaten nicht gut ankommt und dass sich diese das nicht ohne Gegenwehr gefallen lassen.

  2. sailor

    sagt:

    USVI/USA macht es Segelern unnötig kompliziert mit B1/B2 Visumspflicht- andersrum dürfen die Amerikaner aber ohne ein solches Visum einreisen. Wundert mich deshalb nicht, dass die meisten auf die BVI fahren.

    1. Uso Blue

      sagt:

      Für das Revier der BVI/USVI stimmt der Kommentar nur teilweise da ich auch mit Esta und einer Fähre oder Flugzeug einreisen kann und danach auch auf eigenem Kiel. Bevorteilt ist dadurch der Chartergast der auf den USVIs chartert gegenüber dem BVI Charterer (verliert einen Tag und Fährkosten für die komplette Crew) Der Nachteil von Esta zu B1/B2 ist allerdings die Laufzeit von 3 zu 6 Monaten was allerdings für den Charter egal sein dürfte.

      1. Sailor

        sagt:

        Das ist ja genau mein Punkt gewesen. „Ich fahre zuerst mit der Fähre hin und zurück, damit ich mit dem Boot einreisen darf“ ist genau meine Definition von „unnötig kompliziert“.

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