Spanien hat die Tarife von Salvamento Marítimo deutlich angehoben. Für Segler bedeutet das allerdings nicht, dass künftig jeder Seenoteinsatz teuer wird. Menschenrettung bleibt kostenlos. Anders sieht es aus, wenn eine Yacht beispielsweise wegen eines Motorschadens abgeschleppt werden muss.

Wer vor Mallorca, den Kanaren oder an der spanischen Festlandsküste mit seiner Yacht technische Probleme bekommt und die Hilfe von Salvamento Marítimo benötigt, muss seit dem 1. September mit höheren Kosten rechnen. Grundlage ist die neue Verordnung Orden TRM/844/2026, die das spanische Verkehrsministerium am 8. August im Staatsanzeiger veröffentlicht hat. Sie ersetzt die seit 2013 geltende Tarifordnung. Seit der neuen Tarifregelung erscheint in vielen Kommentarspalten und in den Headlines vieler Medien immer eine Zahl auf, die es in sich hat: 16.572 Euro. Diese Zahl hat jedoch medial mehr Bedeutung als in der Realität.

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