Neuer Buckelwal („Hartwin“) im Kleinen Belt: Wozu das gerade (wieder) führt

Des Wales Leid, des anderen Freud‘

Früher sind Wale hin und wieder in der Ostsee aufgetaucht, danach wieder verschwunden und kaum einen hat’s gekümmert. Seit dem Auftauchen von „Timmy“ in der Wismarer Bucht hat sich das geändert. Nun werden Walsichtungen zu Geschäftmodellen und Schwurblertreffs.

Ein Buckelwal beim Sprungtraining in der Flensburger Außenförde 2014. © Bomholt

Es gibt auf Segelreporter seit Anbeginn eine Kategorie mit dem Namen „Außenbordkamerad“. Unter dieser wurde in den vergangenen mehr als 15 Jahren bereits mehrfach über Wale in der Ostsee berichtet, sei es Hvaldimir oder einen toten Buckelwal in Rostock.

Bislang waren das Meldungen, die eher mittelmäßig gelesen wurden. Das hat sich jedoch seit der Strandung des Wals mit den vielen Namen (Hope, Timmy, Timmi, Buckli) grundlegend geändert. Denn viele Menschen haben erkannt, dass da persönlich viel für sie drin steckt: Ruhm, Anerkennung, Reichweite  – und viel Geld. 

Was passiert da gerade? 

Das Jüngste Beispiel trägt wieder einen Namen „Hartwin„.

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