Papierkarten vor dem Aus? Wie Großbritannien die Segelausbildung verändert

UK macht ernst: „Digital First“

Mit der Diskussion um die Zukunft der Papierseekarten in Großbritannien verändert sich auch die Segelausbildung. Während das UK Hydrographic Office (UKHO) seine Strategie für nautische Karten neu ausrichtet, setzt die Royal Yachting Association (RYA) zunehmend auf digitale Navigation in der Ausbildung. Die Signalwirkung könnte auch Deutschland erreichen.

Papierseekarte vs Digital ( im Bild: Orca ) © Stephan Boden

Das britische UKHO hatte in der Vergangenheit Überlegungen zur Zukunft seiner Papierseekarten veröffentlicht. Inzwischen wurde diese Position jedoch präzisiert: Eine vollständige Abschaffung klassischer Papierseekarten steht aktuell nicht mehr im Raum. Stattdessen betont die Behörde, dass Seeleute weiterhin Zugang zu verlässlichen und normgerechten Karten haben sollen – und zwar so lange, wie diese benötigt werden.

Auch eine konkrete Zeitmarke für mögliche Änderungen, etwa ein häufig genannter Zielhorizont um 2030, wird nicht mehr genannt. Künftige Anpassungen sollen vielmehr schrittweise, datenbasiert und in enger Abstimmung mit der maritimen Gemeinschaft erfolgen. (Statement im Original)

Während die Berufsschifffahrt seit Jahren mit elektronischen Seekartensystemen arbeitet, zeigt sich dieser Wandel nun auch im Freizeitsegeln – und zunehmend bereits in der Ausbildung. Wird diese Entwicklung auch in Deutschland Schule machen?

Ab nun gilt in UK: Digital First

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Ein Kommentar zu „Papierkarten vor dem Aus? Wie Großbritannien die Segelausbildung verändert“

  1. Cezar

    sagt:

    Im Grossschifffahrt sind die elektronische Seekarten seit mehr als 15 Jahre Standart. Mit zwei ECDIS (Chart Plotters) am Board sind Papierkarten nicht mehr Pflicht.
    Es ist schon längst überflüssig auch bei Freizeit Segler die elektronischen Karten als Ersatz fur Papierkarten zu akzeptieren.

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