Seenotfall vor Schilksee: Seglerin bricht sich bei Manöver den Arm

Manöver mit Folgen

Die freiwilligen Seenotretter der Station Schilksee sind am Samstagmittag, 19. September 2026, auf der Kieler Außenförde zu einem medizinischen Notfall ausgerückt. Eine Seglerin hatte sich bei einem Manöver mutmaßlich einen Armbruch zugezogen.

Beim Segelmanöver den Arm gebrochen. Foto: Die Seenotretter

 

Kurz nach 13 Uhr nahm der Skipper einer Segelyacht über den international genutzten UKW-Not- und Anrufkanal 16 Kontakt mit Bremen Rescue Radio auf. Die Seenotküstenfunkstelle gehört zur deutschen Rettungsleitstelle See der DGzRS, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen.

Nach Angaben des Skippers hatte sich eine etwa 40 Jahre alte Mitseglerin vermutlich den Arm gebrochen und litt unter starken Schmerzen. Die rund zwölf Meter lange Segelyacht befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 1,8 Seemeilen beziehungsweise rund 3,4 Kilometer vor Wendtorf.

Das MRCC Bremen alarmierte daraufhin das Seenotrettungsboot JÜRGEN HORST der Station Schilksee. Die bis zu 38 Knoten beziehungsweise etwa 70 km/h schnelle Einheit lief wenig später aus und nahm Kurs auf die Yacht.

Nach dem Eintreffen wechselte ein Seenotretter auf das Segelboot über und kümmerte sich zunächst um die medizinische Versorgung der Verletzten. Da die Frau nicht selbstständig auf das Seenotrettungsboot wechseln konnte, wurde sie mithilfe einer Schleifkorbtrage an Bord der JÜRGEN HORST gebracht.

Die Seenotretter transportierten die Patientin anschließend in den Hafen von Laboe. Dort übergaben sie die Frau an den Rettungsdienst, der sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus brachte.

 

Quelle: Die Seenotretter / DGzRS

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