Segel-Fährschiff für den Liniendienst: „Pass’ Avel“ kann 58 Passagiere befördern

Fähre unter Rollgenua

Im Golf von Morbihan geht ein ungewöhnliches Verkehrsprojekt an den Start: Mit der Pass’ Avel wurde erstmals in Frankreich ein Passagierschiff entwickelt, das Segel- und Elektroantrieb kombiniert und als Fähre zum Einsatz kommt.


(Direkter FB-Link)

Hinter dem Vorhaben steht ein Zusammenschluss regionaler Akteure aus der Bretagne, die über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren an dem Konzept gearbeitet haben. Das 16 Meter lange und sechs Meter breite Schiff ist als Einrumpfboot ausgelegt und für den Einsatz auf der knapp zwei Seemeilen kurzen Strecke zwischen Arzon und Locmariaquer konzipiert. Bei einem Tiefgang von nur einem Meter ist es speziell auf die Anforderungen des geschützten, aber strömungsreichen Reviers im Golf von Morbihan zugeschnitten. Bis zu 58 Passagiere können an Bord befördert werden.

Angetrieben wird das Schiff durch eine Kombination aus Windkraft und elektrischer Energie. Zwei Elektromotoren mit jeweils 20 Kilowatt Leistung übernehmen vor allem Hafenmanöver sowie die Einhaltung eines zuverlässigen Fahrplans. Unterwegs soll möglichst oft das 90 Quadratmeter große Segel zum Einsatz kommen.

Einfaches Rigg für den Linienbetrieb

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