Segeln bretonisch: Viel Wind, null Fahrt – wenn die Tide das Kommando übernimmt

Im falschen Flow

Segeltrimm perfekt, Wind reichlich vorhanden – nur leider fährt das Boot rückwärts. Willkommen in der Bretagne, wo sechs, sieben oder sogar neun Knoten Gezeitenstrom Seglern erklären, wer an Bord tatsächlich das Sagen hat.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Sailing Cadenza (@sailingcadenza)

(Direkter Video-Link)

Mal ehrlich, zunächst denkt man doch bei dem obigen Video, dass man ein Foto vor sich hat. Eine ausgewachsene Fahrtenyacht am Wind, Groß und Vorsegel stehen, das Boot hat leichte Lage, man kann also guten Gewissens davon ausgehen, dass dieses Boot segelt. Nur – es ist eben kein Foto, sondern ein Video. Denn die Yacht steht – mitten im bretonischen Golfe du Morbihan.

Und während sie sich mit reichlich Wind und offenbar ernst gemeintem Segeltrimm bemüht, aus dieser seltsamen Situation herauszukommen, kommt von vorn ein deutlich kleineres Segelboot förmlich angeflogen. So schnell, dass man heutzutage an eine KI-Bearbeitung denkt. Die Auflösung: Eine Yacht segelt gegen den Strom – die andere mit ihm. Willkommen in der Bretagne, wo Wind für den Vortrieb war wichtig ist, die Tide aber immer das letzte Wort hat.

 

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