Starlink gegen die Blauwasser-Szene: La Vagabonde Riley appelliert an Elon Musk

Musk holt wieder die Kettensäge raus

Die Blauwasser-Szene befindet sich in Schockstarre. Elon Musk hat seinen Starlink-Dienst für internationale Nutzer seit Montag, dem 17. August, grundlegend verändert. Vielen Langfahrtseglern droht ein massiver Kostensprung. La Vagabonde-Skipper Riley appelliert, die Entscheidung noch einmal zu überdenken.

(Direkter Video-Link)

„Es gibt gerade ein wirklich großes Problem in der Segelgemeinschaft.“ Mit diesen Worten beginnt Riley Whitelum seinen Appell an Starlink. Der Australier ist als eine Hälfte des erfolgreichen YouTube-Kanals Sailing La Vagabonde einer der bekanntesten Fahrtensegler weltweit. Gemeinsam mit seiner Familie hat er die Entwicklung des modernen digitalen Fahrtensegelns selbst erlebt. Und genau deshalb spricht er jetzt nicht nur für sich, sondern ausdrücklich für die Seglergemeinschaft.

Seine Botschaft: Starlink habe das Segeln über die Weltmeere grundlegend verändert. Und zwar nicht in erster Linie, weil Segler nun mitten im Pazifik Netflix schauen können. „Wenn man Hunderte Meilen vom Land entfernt ist und aktuelle Wetterdaten bekommen kann, wenn man tatsächlich sehen kann, wohin sich ein Sturm bewegt, dann ist das angstlösend wie ein Valium. Es ist unglaublich hilfreich. Ganz zu schweigen davon, dass man Ärzte und technische Experten anrufen und mit seiner Familie in Kontakt bleiben kann. Es war einfach unglaublich für die Segelgemeinschaft als Ganzes. Es hat für uns alles revolutioniert. So gut war es.“

Global Roam ist Geschichte

Aber genau diese Möglichkeit wird nun für viele Langfahrtsegler erheblich teurer. Starlink hat den bisherigen Tarif Global Roam zum 15. Juli für Neukunden abgeschafft. Für Bestandskunden endete er am 17. August. Starlink empfiehlt ihnen den Wechsel auf Global Priority, wenn sie ihre internationale Nutzung fortsetzen wollen.

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2 Kommentare zu „Starlink gegen die Blauwasser-Szene: La Vagabonde Riley appelliert an Elon Musk“

  1. PL_petra.petter

    sagt:

    haben unter anderem den atlantik 9 x überquert und sind um die welt gesegelt
    8 x nutzten wir INMARSAT – kosten waren damals ca. 700€ für 30 MB
    JA 30 MB! – hat gereicht um komprimierte wetterdaten zu laden und ab und zu zu telefonieren
    jetzt (und ich bin kein musk fan) bekommen wir 50 MB für NUR 250€

    haben die sicherheit uns jederzeit ärztliche hilfe via video call usw holen zu können
    … und ihr schreibt dass 50 MB für eine familie nicht ausreichend sind??
    man geht doch segeln damit man genau diesen stress entkommt
    gibt’s bei euch keinen chefredakteur der wenn solch schwachsinn verzapft wird diesen zensuriert??

    1. PL_petra.petter

      sagt:

      soory 50 MB natürlich nit GB

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