Boote, die längsseits liegen und keine Fender raushängen kennt man. Oft wird damit gezeigt, dass Päckchenlieger nicht willkommen sind. Letzte Woche während Unwetterfront konnte ich eine Szene beobachten, in sich ein Skipper verweigerte. Der Hafenmeister reagierte jedoch am folgenden Morgen bravourös.

Letzten Samstag mitten in der Nacht in einem Hafen der dänischen Südsee. Seit Stunden fegt eine Unwetterfront über die Region hinweg. Starker Wind, Blitze und Regen, dazu Dunkelheit – keine Bedingungen, in denen man auf einem Boot sein mag – außer es liegt fest vertäut in einem geschützten Hafen. Vermutlich wird sich die Crew einer Segelyacht, die zur späten Stunde noch in den ziemlich vollen Hafen einläuft, genau das gedacht haben: „gleich sind wir zum Glück fest“. Danach folgt eine Szene, bei denen jeder Segler sprachlos mit Kopfschütteln zurückbleiben müsste. Was dann aber am nächsten Morgen passierte, ließ all meine Gerechtigkeitssynapsen freudig hüpfen.

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