Tornado, Hitze, niedriger Wasserstand – Was ist mit dem Bodensee los?

Unheilvolles Gebräu

Erst der niedrigste Wasserstand, der jemals im Juni am Bodensee gemessen wurde, dann eine riesige Wasserhose, die am Mittwochmittag vor Friedrichshafen rund 15 Minuten lang über den See zog und selbst kilometerweit entfernt beobachtet wurde. Zwei außergewöhnliche Ereignisse innerhalb weniger Tage. Was ist gerade mit dem Bodensee los?


Der Tornado über dem Wasser war spektakulär. Nach Angaben des DWD (Deutscher Wetterdienst) erreichten die Windgeschwindigkeiten cirka 100 bis 150 km/h. Schäden entstanden zum Glück keine, weil sich die Wasserhose ausschließlich auf dem See austobte und keine Boote in der Nähe waren. Das Naturschauspiel, von vielen Menschen mit ihren Handys gefilmt, hatte dennoch etwas bedrohliches. Der Tornado ist jedoch nicht die einzige Schlagzeile, für die der Bodensee derzeit sorgt. 

Was ist los am Bodensee?



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4 Kommentare zu „Tornado, Hitze, niedriger Wasserstand – Was ist mit dem Bodensee los?“

  1. Volker König

    sagt:

    Und wenn der links- grüne mainstream weiter in hysterischen Klima- dystopien schwelgt und damit eine völlig unverantwortliche Wirtschafts- und Energiepolitik rechtfertigt, wird Konstanz nicht nur einen angeblichen Klima- Notstand sondern einen wirklichen wirtschaftlichen und sozialen Notstand erleben.

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    1. Hätten wir bereits in den 70er und 80ern angefangen, unsere Energiepolitik anders aufzustellen, wäre es jetzt wirtschaftlich wesentlich einfacher. Da hilft es weniger, in linksgrün, Mainstream oder was auch immer zu kategorisieren.
      Ein tolles Beispiel: Die Autoindustrie. Niemand im Ausland, vor allem in China, will mehr unsere Autos kaufen. Verbrenner sowieso nicht mehr und bei E-Autos haben wir zu lange rumgeeiert. Das hat mit linksgrün nicht zu tun, sondern mit dem typisch deutschen Hadern mit Veränderungen und Erneuerungen.

      1. Volker König

        sagt:

        Sehe ich anders.
        Unsere Autoindustrie geht den Bach runter seit die Politik in Berlin und Brüssel besser weiss welche Autos gebaut werden müssen und dürfen( s. Verbrennerverbot 2035).Und willfähige CEO’s und Gewerkschaften bei diesem Blödsinn mitgemacht haben statt klare Kante zu zeigen( Stichwort “ Bückbürgertum“).
        Das gleiche gilt für die Chemieindustrie. In der größten Energiekrise der Bundesrepublik werden gut funktionierende und sichere Atomkraftwerke abgeschaltet und zerstört, die eine sichere Grundleistung unabhängig von Wind und Wetter gewährleistet hätten. Jetzt müssen zig Gaskraftwerke gebaut werden, die das gleiche gewährleisten. Die Kosten der Energiewende steigen ins Unermessliche- ohne jegliche Auswirkungen auf eine Klimaverbesserung. Energieintensive Produktion ist in Deutschland nicht mehr möglich.Und die Chemieindustrie wandert nach China aus.
        Könnte noch stundenlang fortfahren. Aber dies soll ja ein Segelforum sein.

  2. Thomas Stemmer

    sagt:

    …was am Bodensee los ist, weiß jeder. Wie überall anders auch, ist es das, was Konstanz seit 2019 offiziell mit Klimanotstand bezeichnet. Doch wir haben am See ein Gegenkonzept. Mit über 26.000 immer größeren und schwereren Motorbooten versuchen wir über das steigende, verdrängte Volumen, den fehlenden Wasserstand wieder auszugleichen ….

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