Weil zwei Anrufe ausbleiben: Such- und Rettungsaktion in einem der abgelegendsten Seegebiete der Erde

Funkstille mit Folgen

Ein kanadischer Einhandsegler ist mit seinem Katamaran auf dem Weg von Darwin nach Christmas Island. Als er sich zweimal nicht wie vereinbart bei seiner Familie meldet, schlägt sein Bruder Alarm. Daraufhin startet eine der aufwendigsten Rettungsaktionen mitten im Indischen Ozean.

Mitten im Norgendwo. © AMSA (nachbearbeitet, Screenhot der Onboard Aufnahmen des Helikopters)

Es sind zwei ausgebliebene Telefonate, die eine aufwendige Rettungsaktion mitten im Indischen Ozean auslösen: Ein kanadischer Einhandsegler ist mit seinem Katamaran von Darwin in Richtung Christmas Island unterwegs und hat feste Meldezeiten mit seiner Familie in Kanada vereinbart. Doch der Segler meldet sich plötzlich nicht. Auch ein zweiter vereinbarter Anruf bleibt aus.

Sein Bruder reagiert und informiert das Rescue Coordination Centre der Australian Maritime Safety Authority (AMSA). Was zu diesem Zeitpunkt an Bord des Katamarans passiert ist, weiß die Familie nicht. Klar ist nur: Der Segler befindet sich irgendwo in einem gewaltigen und extrem abgelegenen Seegebiet zwischen Australien und Christmas Island.

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