Segel-Bundesliga kommt nach Hamburg an die Alster

Auftakt in Norddeutschland

Am Wochenende (2. bis 4. Juli 2021) ist die 1. Segel-Bundesliga mit dem 2. Spieltag zu Gast beim Norddeutschen Regatta Verein (NRV) auf der Hamburger Außenalster. Die 18 besten Segelclubs Deutschland hoffen nach dem schwachwindigen Auftakt vor zwei Wochen am Bodensee auf stabilere Windbedingungen im Norden. Zeitgleich findet am Samstag und Sonntag (3./4. Juli 2021) die Premiere der Inklusions-Liga unter Schirmherrschaft von Andy Grote, Innen- und Sportsenator der Hansestadt Hamburg, statt. 

Die Segel-Bundesliga vor Hamburger Kulisse. Bild: Sven Jürgensen

Die nächsten drei Wochen stehen in Norddeutschland im Zeichen der Deutschen Segel-Bundesliga: An drei Wochenenden in Folge segeln die besten Clubs Deutschlands um wichtige Punkte für die Tabelle. Auf der Hamburger Außenalster treten beim Norddeutschen Regatta Verein zunächst die 18 Erstliga-Vereine gegeneinander an, eine Woche später vom 9. bis 11. Juli 2021 sind die 18 Zweitliga-Vereine zu Gast beim Hamburger Segel-Club. Den 3. Spieltag vom 16. bis 18. Juli 2021 im Olympiazentrum in Kiel-Schilksee absolvieren wieder zeitgleich die 36 Clubs der 1. und 2. Segel-Bundesliga.

Nach einem durchwachsenen Start für die amtierenden und fünffachen Deutschen Meister vom Norddeutschen Regatta Verein beim Saisonauftakt in Überlingen mit einem achten Platz ist der Druck entsprechend groß vor heimischem Publikum wieder in die vorderen Ränge zu fahren. Die Konkurrenz von ONEKiel, dem Württembergischen Yacht-Club aus Friedrichshafen und dem Flensburger Segel-Club schläft nicht und hat vor zwei Wochen am Bodensee vorgemacht, wie es geht.

Ein besonderes Augenmerk liegt am Samstag und Sonntag auf den sechs Teams aus fünf Clubs bei der Premiere der neuen Inklusions-Liga. Das Test-Event findet auf Booten des Typs S\V 14 statt. Jedes Boot wird an die Behinderung der Segelnden angepasst. Es können eine Person mit und eine ohne Behinderung oder zwei Personen mit Behinderung antreten. Bei der Premiere sind auch die Paralympics-Sieger von Peking 2008 Jens Kroker und Siegmund Mainka, dabei, dieses Mal sitzen sie allerdings nicht in einem Boot, sondern treten gegeneinander an. 

 

 

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