Vier Tage boot Düsseldorf sind genug, um sich ein recht belastbares Bild zu machen. Genug Zeit für Gespräche, für Streifzüge durch Hallen, für Eindrücke, fürs genauere Hingucken. Und auch genug Zeit, um festzustellen, dass diese Messe in diesem Jahr eine ganz andere ist als noch zuvor. Sie ist besser geworden. Auch dank vieler Menschen.

Im vergangenen Jahr hatte ich mich nicht zurückgehalten mit Kritik. Vor allem der Segelbereich wirkte ausgedünnt, einzelne Hallen fast abgehängt, die Wege lang und die Atmosphäre an den Randlagen stellenweise gespenstisch. Das fühlte sich nicht nach Zentrum einer Szene an, sondern eher nach Flaute. Wer segelt, kennt dieses Gefühl von Flaute nur zu gut, aber auf einer Messe möchte man es eigentlich nicht erleben. Nach der Kritik folgten intensive Gespräche, auch hier im Podcast mit dem Chef der boot, Petros Michalidakis. Die Kritik sollte auch kein Draufhauen sein, sondern dazu beitragen, hier und dort was zu verbessern.
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