Stephan Bodens Kolumne: Über Menschen, die die boot Düsseldorf stärken

„Das ist kein Marketing, das ist gelebte Szene.“

Vier Tage boot Düsseldorf sind genug, um sich ein recht belastbares Bild zu machen. Genug Zeit für Gespräche, für Streifzüge durch Hallen, für Eindrücke, fürs genauere Hingucken. Und auch genug Zeit, um festzustellen, dass diese Messe in diesem Jahr eine ganz andere ist als noch zuvor. Sie ist besser geworden. Auch dank vieler Menschen.

Es riecht nach Steg. © Stephan Boden

Im vergangenen Jahr hatte ich mich nicht zurückgehalten mit Kritik. Vor allem der Segelbereich wirkte ausgedünnt, einzelne Hallen fast abgehängt, die Wege lang und die Atmosphäre an den Randlagen stellenweise gespenstisch. Das fühlte sich nicht nach Zentrum einer Szene an, sondern eher nach Flaute. Wer segelt, kennt dieses Gefühl von Flaute nur zu gut, aber auf einer Messe möchte man es eigentlich nicht erleben. Nach der Kritik folgten intensive Gespräche, auch hier im Podcast mit dem Chef der boot, Petros Michalidakis. Die Kritik sollte auch kein Draufhauen sein, sondern dazu beitragen, hier und dort was zu verbessern. 

Fachsimpeln, Steg riechen

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2 Antworten zu „Stephan Bodens Kolumne: Über Menschen, die die boot Düsseldorf stärken“

  1. Sven 14Footer

    sagt:

    Lieber Stephan, vielen Dank für diesen Messebericht. Ich glaube die Messe boot ist gut beraten den Klassenvereinigungen ein akzeptables Angebot zu machen. Ich weiß das immer wieder auf den JHVs der Klassenvereinigungen über einen Stand auf den Messen, allen voran die boot, diskutiert wird. Die Standgebühren sind immer ein großer Posten für eine Klassenvereinigung und auch das Personal für den Standdienst zu finden ist eine Herausforderung. Aber es lohnt sich, wenn es klappt. Nur wenn der Gebrauchtboothandel läuft und es eine lebendige Segelszene gibt lassen sich auch neue Yachten verkaufen. Denn wir Yachties müssen unsere bisherigen Yachten verkaufen können, um eine neue zu bestellen.

    1. Lieber Sven. Ja, ich weiß, dass das immer ein großes Thema in den KV ist. Und Du hast Recht. Deshalb muss man der boot-Leitung auch ein Lob aussprechen, schließlich ist letztes Jahr das von Dir geforderte Angebot gemacht worden. Man muss allerdings dabei immer bedenken, dass eine Messe jedoch keine caritative Einrichtung ist, also auch Geld verdienen muss. Es ist irgendwie immer eine Gratwanderung.

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