Während die IMOCA-Elite überwiegend auf die Fertigstellung ihrer neuen Yachten wartet, nutzen einige der Favoriten den Figaro-Circuit, um ihre Reflexe zu schulen. Beim ersten größeren Saison-Event gelang dem Ex-Malizia-Navigator Nicolas Lunven ein bemerkenswerter Erfolg.

Nicolas Lunven hat es zwar nach einer starken Vendée Globe (6.) als Ersatzmann für Kevin Escoffier in kein IMOCA-Cockpit für die nächste Weltregatta 2028 geschafft, er bestätigt aber mit dem jüngsten Sieg bei der Trophée Banque Populaire Grand Ouest, dass er nach wie vor einer der Besten in der Shorthanded-Offshore-Disziplin ist.
Seine Expertise, die der 43-Jährige unter anderem bei der Arbeit für Malizia gezeigt hatte, lässt ihn nun zusammen mit Samantha Davies für den Japaner Kojiro Shiraishi arbeiten, der von DMG Mori einen Neubau erhält, aber der jüngste Erfolg bestätigt, dass er sportlich eigentlich auch für größere Aufgaben bereit wäre – wie ein eigenes Vendée-Globe-Projekt.
Lunven und Goron auf PRB bei der Arbeit:
Doch die Szene funktioniert längst nicht nur durch Leistung auf hoher See. Vielmehr geht es um Fähigkeiten in der Vermarktung und das geschickte Verkaufen der eigenen Ambitionen.

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