Nord Stream Race: Jungblut mit Schaden,Tim Kröger auf Platz zwei

Russen siegen beim Russen-Rennen

Das Team des Gastgebers siegt auf der ersten Etappe des Nord Stream Races. © onEdition

Das Team des Gastgebers siegt auf der ersten Etappe des Nord Stream Races. © onEdition

Das russische Team hat die erste Etappe des Nord Stream Races um 100.000 Euro Preisgeld gewonnen auch wenn die Yachten laut Tracker immer noch vor Finnland segeln.  Die Mannschaft von Skipper Vladimir Liubomirov mit dem italienischen Promi Steuermann Tommaso Chieffi absolvierte die 198 Meilen von St. Petersburg nach Helsinki in 18 Stunden und ging 27 Minuten vor dem Team Europe von Tim Kröger ins Ziel. Holland und Frankreich folgten auf den Plätzen im Feld der eigentlich fünf baugleichen Swan 60 Yachten.

Aber das deutsche Team unter Skipper Thomas Jungblut war schon vor dem Start in Russland aus dem Rennen. Er brachte das Schiff außer Konkurrenz zum finnischen Hafen nach Kotka. Auf der Überführung von Helsinki zum Start nach St. Petersburg war ein Schaden am Bugstrahlruder aufgetreten, der laut Veranstalter ein Sicherheitsrisiko darstellt. Brauchen die Teams den Bug-Schieber etwa für das Startmanöver?

Russische Admirale beim Eröffnungsdinner. © onEdition

Russische Admirale beim Eröffnungsdinner. © onEdition

Wahrscheinlicher ist eine mögliche Undichtigkeit im Bugstrahl-Bereich. Da die Yachten vom Veranstalter gestellt werden, legte Jungblut einen Protest ein, um eine Punkte Wiedergutmachung für die erste Etappe zu erreichen. Die Verhandlung erfolgt in Helsinki.

Tim Kröger ist vorerst mit Platz zwei zufrieden. “Wir hatten vorhergesagt, dass derjenige das Rennen gewinnen wird, der die erste Marke zuerst rundet. Genau so ist es gekommen. Wir haben hart gepuscht, aber es gab nicht viele Überholmöglichkeiten.”

Für den Sieg bei der ersten von drei Etappen wurden fünf Punkte vergeben, bei der zweiten werden es aber schon 12,5 sein und bei der letzten 15 Punkte. Am Wochenende wird in Helsinki ein Match Race zwischen allen fünf Teams abgehalten. Am Montag den 22. erfolgt der Start zur zweiten Etappe nach Gotland.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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4 Kommentare zu „Nord Stream Race: Jungblut mit Schaden,Tim Kröger auf Platz zwei“

  1. avatar jojakim.balzer sagt:

    Die russischen Generäle sind doch aus der Mainzer Fastnacht, oder?

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  2. avatar Olli sagt:

    Die ganze Veranstaltung mutet wie Karneval an. Eine Werft und ein Sponsor richten ein Rennen aus, bei dem es um nichts geht, solange nur Geld ausgegeben wird. Dazu holt man sich die Elite in der Disziplin wichtig dreinschauen und ab geht die Post.

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  3. avatar Tom sagt:

    Jo, Jungblut, Kohlhoff und Kröger…. Das sind die Experten!!!

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  4. avatar Wikileaks sagt:

    Man darf gespannt sein, wie lange das gut geht. Immerhin hat sich der Eigner derBronenosec nach nur einer Saison den zweifelhaften Ruf erworben, seine Rechnungen nicht zu bezahlen.

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