Pantaenius Rund Skagen Überblick: “SEB” vorne, “Der Elch” gerettet

14 Sieger, 14 gaben auf

Das siegreiche Team der "SEB":(v.l.n.r.): Roland "Roli" Huhn, ChristianFabry, Malte Braeuer (vorn), Ludwig Ploen (dahinter), Sven Wegner, OliverFreiheit, Daniel Wehden, Hajo Hensel, Christian "Chriggel" Heermann,Navigator Oliver Schmidt-Rybandt, Jan Lüneberg, Lorenz Gaedke, SkipperMartin Buck und MCM Felix Hauß. © speedsailing

Die ersten Yachten sind bei der Pantaenius Rund Skagen Regatta nach über 63 Stunden Segeln ins Ziel vor Kiel gekommen. 60 Yachten waren am späten Pfingstmontag Nachmittag von Helgoland aus zur Regatta gestartet.

Das Pantaenius Rund Skagen Rennen gilt als härteste Regatta Deutschlands. Noch in der ersten Nacht hatten bei hohen Wellen bis fünf Meter und starkem Wind rund elf Yachten aufgegeben. Viele der Teilnehmer hatten Wasser im Schiff oder litten unter der Seekrankheit. Die größte Yacht im Feld, die Rostocker “SEB” bewältigte mit einer Zeit von knapp unter 64 Stunden die 510 Seemeilen lange Strecke am schnellsten.

Am Donnerstag Morgen war es soweit: das Nordseewoche Zielteam – einquartiert im Wohnwagen in Kiel-Strande – konnte die erste Ankunftszeit ins Protokoll eintragen. Die “SEB”, mit 19,50 Metern Länge größtes Boot im Rennen rund um Skagen, lief als erstes Schiff über die Ziellinie. Um 8:26 Uhr notierte Gesche Boehlich von der Wettfahrtleitung die Segelnummer des Volvos von Speedsailing aus Rostock.

60 Yachten beim Pantaenius Rund Skagen Rennen. "Varuna" kam gut aus den Startlöchern musste aber aufgeben. © Genthe/stockmaritim

Die 14 köpfige Crew hatte sich gleich zu Beginn des Pantaenius Rund Skagen Rennens an die Spitze des Feldes gesetzt und bis zum Schluß die Führung behauptet. Einzig die Rogers 46 “Shakti” kam zeitweise in die Nähe des ehemaligen Volvo Ocean Race Bootes.

Die “Shakti” mit Skipper Christoph Avenarius vom Flensburger Segel-Club, kam dann auch als zweites Boot nach Kiel. Um 10:33 Uhr war es soweit, das in British-racing-Green lackierte Boot überquerte die Ziellinie. Mit etwas Abstand folgte dann um 10:59 Uhr die 52 Fuß lange “Haspa Hamburg” vom Hamburgischen Verein Seefahrt.

Im Laufe Mittags kamen die Class 40 Rennyacht “Red” mit Skipper Mathias Müller von Blumencron aus Hamburg, die “Bank von Bremen” des Vereins Segelkameradschaft Wappen von Bremen und die “Desna” mit Skipper Sven Wackerhagen aus Kiel ins Ziel. Weitere 39 Boote werden bis zum Freitag Abend erwartet. Das letzte Schiff im Feld, die “Tramontane” meldete gestern trotz der Platzierung “super Stimmung” von Bord. Sie war am Donnerstag Mittag noch über 170 Seemeilen vom Ziel entfernt.

Insgesamt haben seit dem Start am Pfingstmontag um 16:30 Uhr, 14 Yachten das Rennen aufgegeben. Die meisten in der ersten Nacht. In drei Fällen halfen die Seenotrettungszentralen, wobei es sich bei einem automatisch abgesetzten Notruf einer sog. EPIRB-Boje um einen Fehlalarm handelte. Die Kieler Yacht “Desna” hatte die Boje unbemerkt verloren, welche sich im Wasser aktivierte. Ein Hubschrauber der dänischen Seenotrettung soll die Boje dann aus der Nordsee geborgen haben.

Am schwersten hatte es das Schiff “Der Elch”, auf dem auch der Hamburger Profisegler Tim Kröger an Bord war, getroffen. Durch einen Schaden in der Bodengruppe nahm die gut 13 Meter lange Yacht offenbar viel Wasser auf. Der Zollkreuzer “Borkum”, der sich zufällig in der Nähe befand, nahm das Schiff an die Schleppleine und brachte es sicher in einem Hafen auf der dänischen Insel Rømø, wo es mit Hilfe eines Krans aus dem Wasser genommen wurde. Bereits am Dienstag Nachmittag befand es sich auf einem Transporter auf dem Weg zur Reparatur.

Das Pantaenius Rund Skagen Rennen startet alle zwei Jahre als Langstrecken-Abschluß Regatta der in der Deutschen Bucht ausgesegelten Nordseewoche, die seit 1921 stattfindet. Das Rund Skagen Rennen gilt als härteste Regatta Deutschlands und fordert von den Crews ein hohes Durchhaltevermögen.

Pressemitteilung von Speedsailing:

Rostocker Rennyacht siegt bei Deutschlands härtester Segel-Regatta
Die Rostocker Rennyacht „SEB“ mit dem jungen Skipper Martin Buck und seinem speedsailing-Team segelte am Donnerstag früh als „First Ship Home“ beim PANTAENIUS RUND SKAGEN 2012 über die Ziellinie. Damit gewannen die Hansestädter die längste deutsche Offshore-Regatta, die unter extremsten Bedingungen über 510 Seemeilen von Helgoland über die Nord- und Ostsee bis nach Kiel führte.

 

Etliche der 62 gestarteten Yachten mussten bereits in der ersten Nacht auf der stürmischen Nordsee bei meterhohen Wellen wegen Erschöpfung oder Materialbruch aufgeben. Nicht so das Rostocker Team um den 31jährigen Skipper Martin Buck und seine 14köpfige Crew, die mit ihrem V.O.60 Ocean Racer bereits kurz nach dem Start die Führung übernahmen und sich den Sieg bis zum Ziel nicht mehr aus den Händen nehmen ließen.

Vom stürmischen Wind über fünf Meter hohe Wellen bis hin zur extremen Flaute war bei der diesjährigen Ausgabe von RUND SKAGEN alles dabei. „Im Kattegatt ging zwischenzeitlich gar nichts mehr“, resümierte der erschöpfte, aber äußerst glückliche Skipper. „Wir standen gefühlte drei Stunden nur auf der Stelle und unsere direkten Gegner wurden hinter uns am Horizont immer größer.“

Anschließend machte dem jungen Team mitten zwischen den dänischen Inseln auch noch ein totaler Stromausfall an Bord zu schaffen. Bei 13 Knoten, Wellengang und Schräglage musste die Lichtmaschine ausgebaut und mit Bordmitteln neu „verdrahtet“ werden. Ganz „nebenbei“ absolvierten die Rostocker in knapp 63 Stunden Rennzeit insgesamt 33 Segelwechsel!

“Wir sind froh und glücklich, das Boot und uns selbst unversehrt nach Kiel gebracht zu haben. Dass wir dieses prestige-reiche Rennen am Ende auch noch gewinnen konnten, ist einfach unglaublich“, freute sich auch Navigator Oliver Schmidt-Rybandt (34) nach dem kräftezehrenden Rennen.

Die Rostocker Rennyachten „SEB“ und „ILLBRUCK“ zählen zu den schnellsten deutschen Segelyachten. “SEB” gehört zusammen mit drei weiteren Ocean Racern zu der europaweit einmaligen Flotte des Rostocker Unternehmens speedsailing und kann für Firmenevents und Gästetörns gechartert werden. Weitere Infomationen unter www.speedsailing.de.

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35 Kommentare zu „Pantaenius Rund Skagen Überblick: “SEB” vorne, “Der Elch” gerettet“

  1. avatar Jürgen Klinghardt sagt:

    Wieso das Ergebnis der “SEB” – 3. Platz in ihrer Gruppe ORCC1, 20. Platz in ORCC über alles und 40. Platz in ORC über alles – als “Sieg” zu bezeichnen ist, erscheint doch recht vermessen. Diese Darstellung dürfte in den Augen der tatsächlichen Sieger — gelinde ausgedrückt – als nicht gerade besonders sportsmenlike empfunden werden.

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  2. avatar Albert Schweizer sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum FIRST SHIP HOME beim SKAGEN Rund 2012 für die SEB ex Illbruck VOLVO 60 Racer. Das war es dann auch, denn die berechneten Zeiten, also nach Handicap sind alles andere als siegreich, deshalb ist Ihre Darstellung vom totalen Sieg der Fa. Speedsailing alles andere als fair.

    LEU SKIPPER Albert Schweizer, GER 6009 Siegerteam nach berechneter Zeit in ORC CLUB 1.

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    • avatar 456 sagt:

      Die SEB icht nicht die alte Illbruck, sonderen die alte SEB.
      Deswegen auch die Schwedische Segelnumer.
      Und die SEB ist/war soweit ich weiß der einziege Volvo 60 mit zwei Niedergängen.

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  3. avatar mk sagt:

    @Jürgen: Nach nochmaligem Lesen muss ich Dir Recht geben, dass die die o.g. PM missverständlich aufgefasst werden kann. Die Darstellung bezog sich ausschließlich auf den “Sieg nach gesegelter Zeit”, zumal zum Release-Zeitpunkt (gestern nachmittag) die berechneten Ergebnisse noch gar nicht vorlagen.

    Allerdings sollte sich Dein Vorwurf der “unsportsmenlikeness” bitte nicht an der SEB-Crew abarbeiten. Wer die Jungs an Bord kennt der weiß, dass sie mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen und ganz bestimmt kein Problem mit der Anerkennung der sportlichen Leistung anderer haben. Sie freuen sich natürlich über das “First Ship Home” (kaum jemand hätte auf Helgoland auf die SEB gesetzt!) – nicht mehr und nicht weniger – gleichzeitig aber wohlwissend, dass sie nach berechneter Zeit klar geschlagen wurden (u.a. von LEU und RED).

    Deinen Einwand bzgl. der Wertung nach berechneter Zeit muss vielmehr die “Presseabteilung” an Land auf ihre Kappe nehmen und tut das hiermit auch. Wir wollten niemandem auf die Füße treten und geloben Besserung für die Zukunft. Frei nach dem Motto “Wer nichts macht, macht auch keine Fehler…” – sind eben auch nur Menschen (ähnlich wie bei der Nordseewoche)… ;o)

    Unsere Gratulation geht an dieser Stelle nochmal an alle Sieger und Plazierten in den unterschiedlichen Gruppen – insbesondere und ausdrücklich auch an die Crews von der LEU und der RED, deren hervorragende sportliche Leistung auch bei uns hier in Rostock außer Frage steht!

    keep the spirit
    martin

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    • avatar Jürgen Klinghardt sagt:

      @ Martin: Sorry, aber ein „Sieg nach gesegelter Zeit“ in einem Handicap-Rennen ist keine Leistung, sondern systemwidrig. Es gibt ihn schlicht nicht. Denn damit würden alle kleineren Yachten diskriminiert. Es ist ein einfacher physikalischer Umstand, dass große Yachten halt schneller sind als kleine Yachten. Wenn jemand z.B. mit der 100ft.-Yacht „Rambler“ angetreten wäre, hätte die „SEB“ nicht ansatzweise eine Chance auf den von speedsailing propagierten „Sieg“ gehabt. Gleichwohl lässt sich die „SEB“ als Sieger (und nicht als „first ship home“) feiern, eine andere Deutung lassen das Foto, die Bildunterschrift und die PM nicht zu. Es wäre sportlich zu wünschen, wenn speedsailing dies in einer weiteren PM öffentlich klarstellen und den wahren Siegern gratulieren würde, nämlich der 31-ft.-Yacht „Tramontane“ und der 33-ft.-Yacht „Dogmatix“.

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  4. avatar Volker Andreae sagt:

    Martin, Deine Erklärung würde ich gerne akzeptieren, da Pressemitteilungen für die breite Bevölkerung und die Sponsoren gemacht werden. Der Erste im Ziel ist nun einmal der Sieger, zumindest in den meisten Sportarten, doch auch logisch, oder? Und die lieben Leute von der Presseabteilung, die das dann schreiben, können von sich meist zu Recht behaupten, vom Segeln wenig Ahnung zu haben. Insofern rutscht so ein Fehler gerne einmal durch.

    Was bei diesen Volvos aus Rostock aber auffällt, ist, dass sie – besonders bei Rund Bornholm – ziemlich regelmäßig zum Sieger gemacht werden, teilweise sogar, wenn sie die eigentliche Regatta gar nicht mitgesegelt haben.. ich habe das als Soli mental abgebucht, warte aber weiter noch darauf, dass dieser einmal abgeschafft wird.

    Volker

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  5. avatar Segler ohne genug Urlaub :( sagt:

    Grundsätzlich kann sich wohl jeder mindestens einmal auf die Schulter klopfen, wenn er Rund Skagen ohne Ausfall absolviert hat. Ein Sieg nach gesegelter Zeit ist natürlich eine gute Leistung von den Jungs an Bord der SEB, doch man muss ehrlichweise zugeben, dass nach dem Ausfall der Varuna unter normalen Bedingungen kein anderes Boot als die SEB den Sieg nach gesegelter Zeit einfahren kann, oder?! Da liegen dann “ein bisschen Werbetrommel rühren” und “sich selbst weihräuchern” gefühlt ganz dicht beieinander, wenn man die berechneten Ergebnisse betrachtet. Trotzdem wie gesagt ein großes Kompliment, auch für die Mediaarbeit während des Rennens! Vorbildlich…

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  6. avatar Andreas Lindlahr sagt:

    Eine uralte Diskussion, die allerdings unvermeidlich ist. Eigentlich gibt es nur Sieger. Kann das Handycap wirklich eine gerechte Wertung bewirken? Wohl kaum.

    First ship home ist trotzdem immer wieder eine geile Sache. Deswegen Chapeau an alle an Bord der SEB. Super Schiff super gesegelt! Und gewonnen. Respekt das da 46 und 40 Fuß Boote da auch nur ansatzweise mithalten konnten.

    Noch ein bisschen Eigenwerbung: Denkt man mal über eine Formel nach, die nicht nur QMund Füsse berücksichtigt sondern auch die Zahl der Crewmitglieder die das Boot bewegen, dann …..

    Grüße. Om Offshore Skiff RED

    Andreas

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    • avatar Jürgen Klinghardt sagt:

      @ Andreas: Wenn Du Dich mit dem ORC-System mal beschäftigst hätte, dann würdest Du wissen, dass dort das Crewgewicht berücksichtigt wird und in jedem Meßbrief auch ein Rennwert für eine Double-Hand-Crew angegeben ist….

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      • avatar 123 sagt:

        Es geht aber um die Crewanzahl und nicht das Gewicht.
        Und Doublehanded Wert bringt dir auch nix, wenn zu 4 segelst.

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  7. avatar Andreas Lindlahr sagt:

    Sorry, die Schreibfehler rühren daher, dass Seglers Wurstfinger die iphone Tastatur nicht richtig bedienen können.
    ((-;

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  8. avatar Albert Schweizer sagt:

    Also wie auc immer, ich respektiere das FIRST SHIP HOME ganz klar und das geht weltweit ueberall gleich und es ist eine Leistung, die anerkannt werden solltemudn muss ABER wie es überall so, ist heimfallen Klassikern Sydney Hobart, Middle Sea Race, Giraglia, Fastnet ist dervwahre Sieger der Handicap Sieger und ich denke das sollte man durchaus respektieren.

    Es ist eben Charaktersache und der Respekt, den man sich unter einander zollen sollte ABER bei dem Mangament und Presseabteilung der Fa. Speedsailing ist man da meilenweitndavon entfernt, wenn man nicht bis zum Schluss warten kann und eine sachliche und faktische Meldung rausgibt,, die auch die Mitbewerber nicht verletzt.

    Rolex auf der REGATTANEWS gelingt das ausserordentlich gut……sie promoten Und respektieren den Segelsports und sind daran interessiert, dass es eine sachliche und spannende Berichterstattung gibt.

    Dies kann ich bei der FAvSpeedsailing NICHT annähernd erkennen, außer Selbstdarstellung für IHRE Geschäftsinteressen .

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    • avatar MH sagt:

      Albert, kann es sein , dass dein übergroßes Ego durch MK`s Beitrag angegriffen wurde, nur weil du deinen Namen und dein Schiff dort nicht als Sieger von ORC1 lesen konntest? Was möchtest du denn noch? MK hat doch versucht, mit einer Klarstellung alles richtig zu stellen. Soll er an alle Medien in Deutschland, die mit Segelsport zu tun haben, eine PM schicken und dich als offiziellen Sieger von ORC1 verkünden?
      Und außerdem: bei allen großen Klassikern zählt im Endeffekt doch nur FIRST SHIP HOME. Sonst würden sich doch die Superreichen nicht solche Raketen bauen lassen, wenn sie auch mit einem 20 Fuß Schiff rechnerisch gewinnen würden.
      Mein Kommentar soll aber nicht die Leistungen der anderen “kleinen” Schiffe schmälern, die alle 2 Jahre um Skagen segeln. Meistens ist dies schwieriger auf solchen Schiffen (bei den Bedingungen der letzten 2 Regatten) als auf Schiffen über 40 Fuß. Deshalb mein Respekt dafür!!!!!!!!!!

      Glückwunsch an alle rechnerischen Sieger und dem FIRST SHIP HOME….

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      • avatar Wikileaks sagt:

        @MH:
        “…bei allen großen Klassikern zählt im Endeffekt doch nur FIRST SHIP HOME…”
        Lies’ Dir doch mal die NoR einiger Klassiker durch, dann wirst Du feststellen, dass dort ein eigener Preis für das First Ship Home ausgeschrieben ist (der wichtigere Preis ist aber meist der nach corrected time). Bei Skagen Rund hingegen steht nichts in der Ausschreibung von einem Preis oder Titel für diese Leistung.

        Der Satz in der PM: “Rostocker Rennyacht siegt bei Deutschlands härtester Segel-Regatta” ist damit nichts anderes als eine Unwahrheit. Die Crew hat nicht “gesiegt”, in keiner Disziplin!

        Wenn man bei Speedsailing in Sachen Segeln genauso “kompetent” ist wie im Schwindeln, möchte ich dort kein Schiff chartern.

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        • avatar Max sagt:

          Stimmt! – Leider!!!

          Schade, dass es bei SR noch keine Qualitätskontrolle gibt.

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        • avatar Thomas sagt:

          Ja, erinnert irgendwie an den Dampfplauderer kürzlich mit der Asso. Der hat sich auch damit gebrüstet, dass er als erster im Ziel war…

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  9. avatar Open class sagt:

    Albert, wenn Du auch nur ansatzweise wüßtest, welcher Ruf Dir vorauseilt, dann würdest Du weniger die Marketingabteilung von Speedsailing auf dem Korn haben. Von denen kannst Du in Sachen Understatement und Bescheidenheit viel lernen. Vor allem fehlt bei Speedsailing eine Eigenschaft, ohne die in der deutschen Regattaszene wohl sonst wenig geht: Arroganz!
    Die Jungs auf SEB, zumindest die mir bekannten, sind nette, hilfsbereite Typen und exellente Segler. Mit dem schweren Ofen bei wenig Wind was rauszufahren geht nicht so richtig. Immerhin haben sie sich ziemlich schnell nach dem Start an die Spitze gesetzt und auch Opal und Varuna im Kielwasser gehabt, als diese abbrachen.

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    • avatar Wikileaks sagt:

      @Open Class:
      Wenn man sich die Ausschreibung genau ansieht, stellt man fest, dass es überhaupt keinen Preis und keinen Titel für das “First Ship Home” gibt.

      Vor diesem Hintergrund, lieber Open Class, kann man definitiv nicht davon sprechen, dass hier seitens Speedsailing so etwas wie Understatement oder Bescheidenheit im Spiel ist.

      Wenn man die Diplomatie mal komplett weglässt, kann man auch von “Unwahrheit” sprechen, wenn in der PM von “Sieg” die Rede ist!!!

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      • avatar Reinhard sagt:

        Letztenendes hat wahrscheinlich jeder Teilnehmer, der in’s Ziel gekommen ist, die gleiche Leistung erbracht. Dass das grösste Boot Erster im Ziel war, ist nichts Besonderes. Auch nicht, dass sie im Nachhinein betrachtet in einem ungünstigen Zeitfenster gesegelt sind, so dass die Kleinsten unter dem Strich gewonnen haben.

        Wie hat der Skipper der “Tramuntane” so treffend angemerkt:

        “Dass die Wetterverhältnisse sich so günstig für uns auswirken werden, damit haben wir nicht gerechnet.”

        Schade, dass es nicht gelingt, homogenere Felder zusammenzubekommen.

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        • avatar Tobi sagt:

          Hmmm….

          Bei längerem Nachdenken kommt man doch zu der Schlussfolgerung, dass die Dinge im Mittelmeer etwas besser laufen – wie das kürzlich Jemand an anderer Stelle geschrieben hat. Die Felder z.B. bei der Copa del Rey sind sehr viel homogener, so dass zwischen dem Zieldurchgang des Ersten und des Letzten nicht viel Zeit vergeht. Bei Windveränderungen in dieser Phase wird dann nicht gleich das ganze Ergebnis durcheinander gewirbelt.

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  10. avatar Albert Schweizer sagt:

    Nochmals zur Klarstellung, dass ich zu keiner Zeit die seglerische Leistung des SEB Segelteams in Fragebgestellt habe. Im Gegenteil, den FIRST SHIP HOME Titel habe ich zu keiner Zeit in Frage gestellt, im Gegenteil meinen Respekt und Glueckwunsch dazu klar zum Ausdruck gebracht. (siehe oben)…..denn man muss auch als groesstes Boot gut und sicher ins Ziel kommen…WELL DONE! Außer Frage, was mich stört ist die Darstellung, dass es eben wie SKAGEN RUND 2012 gezeigt hat eine 31 Ft. Yacht nach berechneter Zeit gewinnt und das ist der klare und eindeutige Sieger nach Handicap. Diese Lesitsung ist auch mit grossem Respekt zu honorieren.

    Deshalb ist es eben sehr schade , wenn ein FIRST SHIP HOME Titel als der Sieger dargestellt wird, wenn die Wettfahrt noch im vollen Gange

    Was mich gestört hat ist die Land

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  11. avatar Albert Schweizer sagt:

    Was mich und nicht nur mich gestört hat, die mediale Aufbereitung vom SHORE Team und MEDIA Team.

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    • avatar AB sagt:

      Sehr geehrter Herr Schweizer,

      selbst der Presseabteilung Nordseewoche sind in Pressemeldungen Fehler unterlaufen. Sie wurden darauf hingewiesen und man hat sich entschuldigt. Damit war die Sache erledigt.
      Das was man hier aber so lesen muss, ist wirklich traurig. Wenn man die Kommentare so liest,bekommt man den Eindruck, dass es hier weniger, wie Class40 schreibt um eine “unvorteilhafte Formulierung”, für die sich hier auch offiziell entschuldigt wurde, geht, sondern um irgendwelche persönlichen Befindlichkeiten.
      Letztendlich ist auch “First ship home” oder “Line honours” ein Sieg, ob nun offiziell oder inoffiziell.
      Das beste Beispiel dafür ist ein nicht unbekanntes Rennen auf der Südhalbkugel, insbesondere was die mediale Aufbereitung betrifft.
      Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass es sich bei der Fa. Speedsailing um ein Unternehmen handelt und nicht um eine Privatperson oder einen Verein. Als solches muss es nunmal Geld verdienen, um die damit verbunden Arbeitsplätze zu sichern. Das tut sie in einer Region unseres Landes in der Arbeitsplätze wirklich Mangelware sind und das nunmehr seit fast zehn Jahren glaube ich.

      In diesem Sinne viel Spass beim Weiteraufregen (macht ja anscheinend mehr Spass als zu segeln)!

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      • avatar John sagt:

        Haha, mit Arbeitsplätzen kann man wirklich alles begründen und entschuldigen (ich will nicht behaupten, dass es überhaupt was zu entschuldigen gibt, aber das Argument ist einfach ein Witz).

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  12. avatar Class 40 sagt:

    Es ist doch sehr lustig und traurig zugleich. Man diskutiert und urteilt hier über eine PM die vielleicht ein wenig unvorteilhaft formuliert wurde, obwohl diese sofort im Kommentar berichtigt wurde und sich sogar dafür entschuldigt wurde! Ich finde es traurig, dass ohne eigene Erfahrungen die Fa. speedsailing sofort als unkompent und verlogen dargestellt wird! Das Thema First ship home, sinnvoll oder sinnlos, wird es noch lange geben, doch es ist immer lustig, wie sich Einige über so ein labidares und auch unrelevanten Thema aufregen! Es wird auf jeden Fall immer ein First ship home geben.
    Man sollte vielleicht das nächste Mal erstmal überlegen, was man hier für Kommentare verfasst und ob diese überhaupt angebracht sind!

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  13. avatar Jürgen Klinghardt sagt:

    Ich muss mich schon wundern, wie viele Kommentatoren es hier gibt, die die Verbreitung von Unwahrheiten aus kommerziellem Interesse ganz offensichtlich als Kavalierdelikt abhaken. Auch der Hinwis auf nette Jungs hilft da nicht weiter, deren sportliche Leistung, ein Schiff heil nach Hause zu segeln, nicht mehr und nicht weniger wie bei allen anderen Teilnehmern anzuerkennen ist. Wenn speedsailing in der Lage ist, eine PM in alle Welt zu versenden, dann wird man dort doch auch in der Lage sein, in alle Welt eine weitere PM zu versenden, um die erste unwahre PM richtig zu stellen. Aber das scheint man dort wohl ganz bewußt nicht zu wollen. Dieses Verhalten ist sportlich ausgesprochen fragwürdig. Im gewerblichen Bereich, dem ja dieses Unternehmen zuzuordnen ist, wird übrigens Werbung mit Unwahrheiten als unzulässiger unlauterer Wettbewerb geahndet.

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    • avatar Class 40 sagt:

      Also wenn ich mich nicht verlesen habe, dann wurde die Pm sofort im 3 Kommentar ausführlich korregiert!
      Oder liege ich da falsch???

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    • avatar MH sagt:

      scheinbar gibt es Leute hier, die entweder nicht richtig lesen können oder dies nicht wollen, um diese Diskussion weiter am Leben zu halten. Ich schließe mich CLASS 40 an. Die PM wurde sofort korrigiert. Auch auf der Homepage von speedsailing ist nichts (mehr) von einem “Sieg” bei Rund Skagen zu lesen.
      Solchen Leuten kann man dann wohl nicht mehr helfen…

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    • avatar CT sagt:

      Vielleicht gibt es hier einfach nur ganz viele Kommentatoren, die die Arroganz einiger weniger in ihrem Ego verletzter Figuren dieses Sports satt haben und eine in der ersten Freude über das “FIRST SHIP HOME” verfasste PM weder als Beweihräucherung noch als kommerzielles Verbreiten von Unwahrheiten betrachten.

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  14. avatar TO sagt:

    Es ist schon eine doofe Situation, das muß man zugeben. Die Jungs von der SEB haben sich wirklich äußerst unseriös verhalten. Sie kommen weder aus dem NRV, noch dem KYC, noch nicht mal aus Hamburg, Bremen oder Kiel, kreuzen einfach so mit einem Riesenschiff auf Helgoland auf, setzen sich mit dem schweren Pott gegen schnellere Konkurrenz an die Spitze des Feldes und freuen sich dann auch noch laut über die line honours.
    Und die größte Frechheit bei der Sache: sie kommen auch noch aus dem Osten. Denen muß doch klar sein, daß das nicht gut ankommt. Wer ließt schon gern Schlagzeilen wie “first ship hme aus Dunkeldeutschland” Die Herren können von Glück reden, daß Varuna und Opal aufgegeben haben. Wenn sie die auch noch im offenen Vergleich besiegt hätten, dann wäre ein Teinahmeverbot auf zukünftigen größeren Rennen naheliegend gewesen.
    Ironie aus.
    Kommt mal klar! Wie oft sollen sie noch bestätigen daß sie ganz klein mit Hut sind?

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  15. avatar Küstenschipper sagt:

    Die so genannte Hochseesegelszene in Deutschland lässt mal wieder nur heisse Luft von sich, diskutiert über Irrelevantes. Setzt euch mal selbst auf solche Schüsseln und müllt nicht irgendwelche Foren mit eurem “Wissen” und “Tips” zu. Die könnt ihr eurem Friseur geben!

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  16. avatar florenzo sagt:

    Unglaublich peinliche Diskussion nur aus Gründen des verletzten Egos einiger Herren (Herr Klinghardt hier besonders hervorzuheben). Da bleibt nur noch Kopfschütteln. Kommt mal klar Leute.

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  17. avatar Peter Heinz sagt:

    Segeldeutschland …

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  18. avatar Danno sagt:

    Geht doch einfach Segeln:D

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