Wenn man ein gebrauchtes Boot sucht, sind Fotos, Details, Informationen und Basisangaben hilfreich. In einem Markt, der gerade völlig am Boden liegt, haben das viele Verkäufer offenbar nicht begriffen. Über die teils unglaublichen Erfahrungen auf Verkaufsplattformen.

Seit einigen Wochen suche ich ein neues, gebrauchtes Boot. Ostsee- und Familientauglich soll es sein, nicht zu groß, nicht zu klein. Ich habe klare Vorstellungen, gemixt mit einer großen Portion Flexibilität. Das Boot soll nicht zu weit weg stehen, ein Umkreis von 100 Km um Kiel ist die Grenze. Wenn es trailerbar ist, auf einem Trailer steht und genau so mitgenommen werden kann: perfekt.
Bei einer Suche gehen sicher die meisten Menschen wie folgt vor: Zunächst gibt man an, was man sucht, dann den Umkreis, in dem gesucht werden soll, danach eine Preisspanne. Zwar lässt sich das immer weiter filtern, aber da ich weiß, was da draußen oft beim Einstellen von Verkaufsanzeigen passiert, bleiben diese Filter leer, weil einem sonst gute Angebote gar nicht erst angezeigt werden.
Danach wird einem eine Liste von Booten angezeigt. Und beim Überfliegen ist immer ein Faktor der Entscheidende, um auf eine Anzeige zu klicken: das Titelbild. Aber dazu später. Zunächst wichtiger ist, welche Erkenntnis in den letzten Tagen immer mehr in mir reift: Manche Menschen möchten ihr Boot offenbar gar nicht verkaufen. Anders kann ich mir die folgenden Beispiele nicht erklären:

Schreibe einen Kommentar