Manchmal braucht es für spektakuläre Segelbilder weder Sturm noch meterhohe Wellen. Die Sonnenfinsternis vom 12. August lieferte eine teilweise atemberaubende Kulisse überall in Europa. Und für uns immer besonders schön, wenn Segelboote, Küsten, Leuchttürme und auch Kiter die Szenerie aufhübschen. Unsere Lieblingsoptik.

Der Kernschatten zog über Grönland, Island und den Nordatlantik bis nach Spanien und in einen kleinen Teil Portugals; in weiten Teilen Europas war die Finsternis zumindest partiell zu sehen.
Und vermutlich gab es auch für das Erleben der Sonnenfinsternis kaum einen besseren Platz als sonst im Leben auch: auf dem Wasser mit freiem Horizont, weitem Himmel und betörendem Licht.
Das hat insbesondere Roland Jourdain (62) von seinem Katamaran „We Explore“ aus festgehalten. Der Vendée-Globe-Dritte und zweifache IMOCA-Route-du-Rhum-Gewinner segelte mit einem Team von Wissenschaftlern 300 Seemeilen westlich der französischen Küste im Bereich der totalen Sonnenfinsternis.

Er drückt seine Erlebnis so aus: „Das Schauspiel, das wir erlebt haben, übertraf alles, was ich mir vorgestellt hatte. Ein seltener Moment im Leben, schwebend zwischen Himmel und Ozean. Wenn sich der Halbmond verkleinert und der letzte Sonnenstrahl verschwindet, wird man durch die Farben, die Temperatur, ja sogar den Klang in eine andere Welt versetzt.“


Unsere Big Pictures der Sonnenfinsternis. Gesucht und gefunden auf Instagram:
Und last but not least, unser Favorit. Auch wenn wir hier die KI-Nachtigall trapsen hören. Schön ist es allemal.

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