Einhandsegler von Luxuskreuzfahrtschiff gerettet: Was ein fast 70 Jahre altes Meldesystem damit zu tun hat

29 Fuß, Mastbruch, Maschinenausfall und verletzt auf dem Nordpazifik

Einen Solosegler hat es auf dem Nordpazifik erwischt: auf seinem 29-Fußer brach der Mast, die Maschine fiel aus und er verletzte sich an der Schulter. Dass er von einem Luxus-Kreuzfahrtschiff gerettet wurde, hat einen Grund, der vor rund 70 Jahren entwickelt wurde: das AMVER System. 

 

Der 74-jährige Kanadier war mit seiner Yacht April Alice auf dem Weg von Hawaii nach Vancouver. Die Route ist denkbar anspruchsvoll, insbesondere im Frühjahr, wenn Tiefdruckgebiete über den Nordpazifik ziehen und für hohe See sowie starke Winde sorgen können.

Nach Angaben der US Coast Guard geriet der Einhandsegler in schweres Wetter. Dabei verlor das Boot seinen Mast. Zudem fiel der Motor aus und der Skipper erlitt eine Schulterverletzung. Mit den manövrierunfähigen Schiff blieb schließlich nur noch die Chance, Hilfe anzufordern.

Die Position der Yacht lag rund 500 Seemeilen vor der Küste Oregons – deutlich außerhalb der Reichweite von Rettungshubschraubern. Für die Küstenwache begann deshalb die Suche nach einem Schiff, das den Havaristen erreichen konnte.

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