Die Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag wurden von einem heftigen Unwetter heimgesucht. Wegen der Tall-Ship-Parade, an der auch die Gorch Fock teilnimmt, hielten sich ungewöhnlich viele Boote vor der Küste auf. Es kam zu chaotischen Zuständen.

Der amerikanische Unabhängigkeitstag sollte in diesem Jahr auch auf dem Wasser ein außergewöhnliches Ereignis werden. Mehr als 100 Großsegler und Marineschiffe aus über 30 Nationen nahmen an der Flottenparade „Sail4th 250“ in New York teil. Mit dabei war auch das Segelschulschiff Gorch Fock der Deutschen Marine. Entlang der Route hatten sich Tausende Sportboote versammelt, deren Besatzungen die Parade und das abendliche Feuerwerk vom Wasser aus verfolgen wollten.

Dann änderte sich die Lage innerhalb weniger Minuten. Eine schwere Gewitterfront zog über die New Yorker Bucht. Auf zahlreichen Videos in den sozialen Medien ist zu sehen, wie Ankerlieger beginnen zu treiben. Boote werden quer durch dicht belegte Ankerfelder gedrückt, mehrere Yachten kollidieren miteinander oder können Zusammenstöße erst im letzten Moment verhindern. Augenzeugen berichten von Windböen von bis zu 60 Knoten. Die Messwerte am Flughafen JFK zeigen bis zu 63 Knoten in Böen.

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