Aufstand der Spitzensegler: Doppelympiasieger kritsiert – Buhl und Co teilen die Frustration

„Danke, dass du das anzusprechen wagst“

World Sailing verändert mit der olympischen Format-Änderung den Segelsport massiv, um den Sport besser präsentierbar zu machen. Die Darstellung bei den ersten beiden Grand Slams war aber ernüchternd. Olympia-Star Matt Wearn prangert die Situation an, die Kollegen stimmen ein.

Matt Wearn
Matt Wearn bei seinem Sieg in Hyères. © Sailing Energy

Der australische Doppelolympiasieger im ILCA 7, der bei den ersten beiden Sailing Grand Slam-Regatten 2026 in Palma und Hyères jeweils Gold gewann, übt öffentlich Kritik an der Organisation der neuen Olympia-Regattaserie. Seine Frustration wird von vielen Athleten geteilt, auch von Philipp Buhl und Robert Scheidt.  

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Australian Sailing Team 🇦🇺⛵️ (@aussailingteam)

Nach seinem erfolgreichen Saisonstart veröffentlichte Wearn einen offenen, emotionalen Beitrag auf Instagram und Facebook, in dem er seine Enttäuschung über die letzten zwei Events zum Ausdruck brachte. Er betonte zwar, mit seiner eigenen Leistung und dem Start der Kampagne zufrieden zu sein, konnte aber nach diesen beiden Veranstaltungen seine Frustration nicht verstecken. Als Athlet erwarte man gewisse Richtlinien und Erwartungen von den Organisatoren, doch die Kluft zwischen Athleten und Organisatoren sei größer denn je.

Hauptkritikpunkt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Trotz explodierenden Kosten ist die Berichterstattung deutlich eingeschränkt.

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