Beim SailGP-Event vor der Freiheitsstatue ist es erneut zu einer schweren Kollision gekommen. Das US-Team übersah die Kontrahenten in Lee und schoss sich selbst sowie Italien und Brasilien aus dem Rennen. Wie es zu dem Unglück kommen konnte.
Ein Zusammenstoß zu Beginn des dritten und letzten Fleetrace am Sonntag beim SailGP in New York hat großen Einfluss auf das Ranking genommen. Und es ist noch nicht klar, ob die Schäden an den drei beteiligten Booten bis zum nächsten Event am 20./21. Juni im kanadischen Halifax repariert werden können.

An dem Zusammenstoß an der Startlinie waren mindestens fünf Boote beteiligt, und es hätte noch viel schlimmer kommen können. Die Kettenreaktion wird von den Schweizern in Gang gesetzt. Sie schätzen die Stärke des Schiebestroms als zu gering ein und verzögern ihren Run zur Linie durch ein Luvmanöver. Darauf muss Martine Grael als Steuerfrau bei den Brasilianern ihrerseits durch Anluven reagieren. Dadurch steht sie Tayler Canfield im Weg, der am Steuer des US-Bootes Gas gibt, um in die vermeintliche Lücke zu schießen.

Er antizipiert offenbar, dass Grael in Sekunden abfällt, um zu starten, und sieht nicht das Hindernis des von Lee hochschießenden italienischen Katamarans. In Luv dieses Dreierpacks müssen auch noch die Kanadier ausweichen und werden langsamer. Dadurch öffnet sich für Erik Heil eine perfekte Lücke, und er rast mit einem perfekten Start in die Führungsposition.

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