Video: Wellenfotograf Clark Little erzählt von seiner Passion für den magischen Moment

Die perfekte Welle

„Sie entfalten ihre wahre Schönheit vor allem dort, wo kaum jemand hinsieht!“ Little zeigt seine ganz eigenen, faszinierenden Ansichten des Phänomens „Welle“. 

„Keine gleicht der anderen, alle haben ihre ureigene Schönheit – bei jeder einzelnen Welle auf diesem Planeten kommt es eigentlich nur darauf an, sie im richtigen Moment aus dem richtigen Winkel heraus abzulichten.“

Mit dieser an sich simplen Idee, reichlich fotografischem Talent und einem offensichtlich außergewöhnlichen Lungenvolumen gelang es Clark Little, innerhalb kurzer Zeit zu einem der erfolgreichsten Natur-Fotografen der USA aufzusteigen. Er ist gern gesehener Gast bei smalltalkenden „TV-Morning-Shows“ und mittlerweile geschätzter Kollege in vielen Foto-Agenturen. Ach ja, und zu einer eigenen Galerie in seiner Heimatstadt „Haleiwa“ am North Shore der hawaiianischen Insel Oahu hat es auch schon gereicht…

Clark Littles Vision von Licht und Wasser © Clark Little

Clark Littles Vision von Licht und Wasser © Clark Little

Noch vor fünf Jahren hätte sich der „Waimea-Süchtige“ (Little über Little)  nicht träumen lassen, dass er einmal mit Fotografie sein Geld verdienen oder sogar damit Berühmtheit erlangen könnte.

„Kann ich besser!“

Irgendwann kam seine Frau mit der gerahmten Fotografie einer Welle nach Hause, die sie irgendwo gekauft hatte. Und Clark Little dachte sich: sowas könnte man eigentlich noch besser machen.

Er kaufte sich eine billige, wasserdichte Box für seine noch billigere Kleinbildkamera und ging erstmal auf Tauchstation.

„Ich hatte gleich ein gutes Gefühl,“ erinnert sich Clark Little heute. „Die ersten Aufnahmen waren Glückstreffer und ich konnte Wellen aus einem Winkel darstellen, wie man sie ähnlich nur bei Surf-Fotografien sieht.“

Clark und das Monster © Clark Little

Clark und das Monster © Clark Little

Doch es ging Little eben nicht um so etwas Profanes wie dem Surfer auf der Welle, sondern um die Welle als solche, zumeist im Moment, wenn sie bricht und sich überschlägt. Dafür sucht er nur selten die großen Monster-Waves im North Shore von Oahu draußen vor Waimea.

Natürlich schön

Nein, er ist eher am Strand anzutreffen, wo er sich von den Wellen auf den Sand schleudern lässt und die Elemente Erde und Wasser aus irren Blickwinkeln zusammenbringt. Und dafür, ganz wie die alten Meister der Fotografie,  jeweils nur ein Mal auf den Auslöser drückt.

Ein weiterer wichtiger Faktor in seinen Bildern: das Licht. Selten wurden Wellen „in Bewegung“ mit so eingängigen, aber (fast) immer natürlichen Lichteffekten dargestellt.

„Wellen sind eben buchstäblich natürliche Schönheiten“, schreibt Clark Little. Seine Bilder beweisen dies eindrucksvoll!

Website Clark Little

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Michael Kunst

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Ein Kommentar „Video: Wellenfotograf Clark Little erzählt von seiner Passion für den magischen Moment“

  1. avatar Marina sagt:

    Die Fotos sind der absolute Wahnsinn!
    Vielen Dank, Michael – für diesen Tipp!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

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