SailGP vor Gericht: Amerikaner klagen gegen Amerikaner und die Liga

Neues Selbstbewusstsein

Beim SailGP ist kurz vor dem Start des vierten Saison-Events in Rio am Wochenende ein juristischer Konflikt bekannt geworden. Das zuletzt siegreiche US-Team hat American Magic nach dem überraschenden 60-Millionen-Dollar-Deal mit den Dänen ins Visier genommen.

Canfield beim „Shoey“ in Sydney, dem typischen Sport-Sieger-Ritual in Australien. © Brett Phibbs/SailGP

In der vergangenen SailGP-Saison musste sich das notorisch hinterhersegelnde US-Team mit Match-Race-Weltmeister Taylor Canfield am Steuer viel Kritik anhören und wurde mit Abstand Letzter. Der America-First-Ansatz mit einem reinen US-Team, den Canfield schon 2018 beim America’s Cup Teambuilding mit Stars and Stripes im Auge gehabt hatte, schien nicht zu funktionieren.

Aber in dieser Saison ist das Team mit neuem Elan und Erfolg gestartet. Nach zwei fünften Plätzen und dem Sieg in Sydney liegen die Amerikaner, die als einzige mit einer Frau auf der Grinder-Position antreten (Anna Weis), auf Platz drei der aktuellen Tabelle. Im November 2023 waren sie für kolportierte 70 Millionen US-Dollar von einer Investoren-Gruppe um den Uber-Mitgründer Ryan McKillen und seine Frau gekauft worden.

Nun scheint auch das neu erlangte sportliche Selbstbewusstsein dazu geführt zu haben, nicht nur auf dem Wasser punkten zu wollen, sondern ebenso vor Gericht. Das US SailGP Team hat Klage gegen das dänische Team eingereicht.

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